Aachen

Michael Jung sichert sich vorzeitig Platz bei den Olympischen Spielen nach beeindruckender Leistung beim CHIO in Aachen

Olympiasieger Michael Jung brilliert beim CHIO in Aachen

Beim diesjährigen CHIO in Aachen konnte der dreifache Vielseitigkeits-Olympiasieger Michael Jung frühzeitig eine Nominierung für die Olympischen Spiele sichern. Seine herausragende Leistung in der Dressurprüfung und seinem fehlerfreien Springen mit Chipmunk überzeugte das Deutsche Olympiade-Komitee für Reiterei (DOKR) so sehr, dass Jung vor dem Geländeritt bereits die Nominierung für Paris erhielt, ohne sich weiter beweisen zu müssen.

Obwohl Jung als Führender gute Chancen hatte, den Rekord von Vielseitigkeits-Siegen beim CHIO zu brechen, entschied er sich, sich auf sein Hauptziel für dieses Jahr zu konzentrieren und die Bestmarke außer Acht zu lassen.

Julia Krajewski siegt erneut

Als zusätzlichen Höhepunkt des CHIO in Aachen konnte auch Olympiasiegerin Julia Krajewski mit ihrem Pferd Nickel triumphieren. Dies war bereits ihr zweiter Sieg in Aachen nach 2018. Sowohl Krajewski als auch Bundestrainer Peter Thomsen zeigten sich erfreut über den Erfolg, wobei jedoch noch keine endgültige Zusage für die Olympischen Spiele gegeben wurde.

Christoph Wahler galt als weiterer vielversprechender Reiter für Paris, gab jedoch nach Absprache mit dem Bundestrainer auf der Hälfte der Geländestrecke auf. Dies war Teil einer geplanten Strategie, um das Pferd nicht zu überlasten und optimal auf die anstehenden Wettkämpfe vorzubereiten.

Obwohl Deutschland in der Nationenwertung durch schwache Ergebnisse im Springen ins Hintertreffen geriet und Großbritannien den Wettkampf gewann, erreichten die deutschen Vielseitigkeitsreiter immer noch einen respektablen vierten Platz.

Die Entscheidung über die endgültigen Nominierungen für die Olympia-Plätze wird vom Bundestrainer am Sonntag getroffen. Es bleibt also spannend, welches Trio sich letztendlich den Traum von Olympia erfüllen wird.

NAG

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