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EU einigt sich auf Recht auf Reparatur: Neue Möglichkeiten für Verbraucher:innen

Die EU hat sich darauf geeinigt, Verbrauchern ein Recht auf Reparatur von defekten Produkten einzuräumen. Dies betrifft vor allem Haushaltsgeräte wie Handys, Kühlschränke und Staubsauger. Ziel ist es, die Langlebigkeit von Produkten zu verbessern und die Abhängigkeit von ausländischen Rohstoffen zu reduzieren. Dieser Schritt wird auch dazu beitragen, neue Arbeitsplätze zu schaffen und Abfall zu vermeiden.

Laut einer Ipsos-Umfrage im Auftrag des TÜV-Verbands unterstützt eine breite Mehrheit der Verbraucher dieses Vorhaben. Fast 79 Prozent der Befragten finden das “Recht auf Reparatur” sinnvoll. Allerdings sind nur wenige mit den Plänen vertraut. Entscheidend für die Umsetzung des Gesetzes ist, wie es ausgestaltet wird. Verbraucher sollen sich für eine Reparatur direkt an die Hersteller wenden können, auch wenn sie das Produkt beim Händler gekauft haben.

Es wird auch betont, dass freie Werkstätten ihre Qualität und Reparaturkompetenz durch Zertifizierungen von unabhängigen Stellen nachweisen können. Dies könnte als wertvolle Orientierungshilfe dienen, wenn Verbraucher eine Werkstatt für eine Reparatur beauftragen möchten.

Des Weiteren können Prüfzeichen (“Ready to Repair”) Verbrauchern dabei helfen, nachhaltige Kaufentscheidungen zu treffen. Produkte mit solchen Prüfzeichen müssen spezifische Anforderungen wie den einfachen Austausch von Komponenten, garantierte Software-Updates und die Vorhaltung von Ersatzteilen erfüllen.

Insgesamt ist die Einführung des Rechts auf Reparatur ein bedeutender Schritt in Richtung einer echten Kreislaufwirtschaft und nachhaltigen Konsums.

Zur besseren Übersicht und Veranschaulichung der Informationen könnte eine Tabelle mit Produktkategorien, die vom Recht auf Reparatur betroffen sind, sowie Kriterien für Prüfzeichen (“Ready to Repair”) und die Ergebnisse der Ipsos-Umfrage hinzugefügt werden.

Insgesamt wird durch die Einführung des Rechts auf Reparatur ein wichtiger Schritt in Richtung nachhaltigerer und langlebigerer Produkte unternommen, und Verbraucher können künftig leichter von dieser Maßnahme profitieren.



Quelle: TÜV-Verband e. V. / ots

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Martin Schneider

Mit einem beeindruckenden Portfolio, das mehr als zwei Jahrzehnte Berufserfahrung umfasst, ist unser Redakteur und Journalist ein fester Bestandteil der deutschen Medienlandschaft. Als langjähriger Bewohner Deutschlands bringt er sowohl lokale als auch nationale Perspektiven in seine Artikel ein. Er hat sich auf Themen wie Politik, Gesellschaft und Kultur spezialisiert und ist bekannt für seine tiefgründigen Analysen und gut recherchierten Berichte.

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