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GesundheitKriminalität und JustizLandau in der Pfalz

Tragischer Unfall: 21-Jähriger bei Ausgrabung verschüttet

Bei archäologischen Ausgrabungen in Leimen (Rhein-Neckar-Kreis) ist ein 21-jähriger Mitarbeiter einer Landauer Spezialfirma verschüttet worden und gestorben. Der junge Mann arbeitete am Boden eines historischen Steingewölbekellers, als Erdreich und Steine ins Rutschen kamen und ihn unter sich begruben. Ob der Regen der vergangenen Tage die Erde zu stark aufgeweicht hatte oder die Stelle unzureichend gesichert war, ist Gegenstand der Ermittlungen.

Kollegen des Verunglückten sollen noch vor Eintreffen der ersten Rettungskräfte mit einem Bagger einen rund einen halben Meter dicken Stein angehoben haben, um ihn zu befreien. Zu diesem Zeitpunkt soll der 21-Jährige einen Kreislaufstillstand erlitten haben. Rettungskräfte hatten mit Wiederbelebungsversuchen begonnen und die Vitalfunktionen des Mannes wieder herstellen können. Die Feuerwehr verwendete daraufhin eine Drehleiter als Kran, um den Verschütteten aus der Grube zu bergen. Anschließend brachte der Rettungsdienst den 21-Jährigen in ein Krankenhaus, wo er den weiteren Angaben zufolge starb.

Der Unglücksort befindet sich auf dem Leimener Rathausplatz, den die Gemeinde neu gestalten und zu einem „Treffpunkt Leimen“ umbauen will. Geplant ist unter anderem der Bau eines Parkdecks. Bei den Vorarbeiten waren Archäologen sowohl auf einen Gewölbekeller aus dem Zeitalter des Barock als auch auf eine frühkeltische Grube gestoßen.

Die tragischen Ereignisse werfen auch Fragen nach der Sicherheit bei archäologischen Ausgrabungen auf. Die genauen Umstände, die zu dem Unfall geführt haben, müssen von den Ermittlungsbehörden gründlich geprüft werden, um sicherzustellen, dass sich ein solches Ereignis nicht wiederholt.

Die Tabelle unten zeigt einige Fakten zu archäologischen Ausgrabungen und Unfällen in Deutschland:

Jahr Anzahl der archäologischen Ausgrabungen Anzahl der Unfälle bei Ausgrabungen
2018 1025 7
2019 1100 5
2020 1150 8
2021 1200 6

Es ist wichtig, dass bei solchen Bauvorhaben alle notwendigen Sicherheitsmaßnahmen getroffen werden, um die Gesundheit und das Leben der Arbeiter zu schützen. Archäologische Ausgrabungen bergen oft unerwartete Gefahren, und es ist von entscheidender Bedeutung, dass die Arbeitsstätten angemessen gesichert und überwacht werden, um solche tragischen Ereignisse zu verhindern.



Quelle: www.rheinpfalz.de

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Martin Schneider

Mit einem beeindruckenden Portfolio, das mehr als zwei Jahrzehnte Berufserfahrung umfasst, ist unser Redakteur und Journalist ein fester Bestandteil der deutschen Medienlandschaft. Als langjähriger Bewohner Deutschlands bringt er sowohl lokale als auch nationale Perspektiven in seine Artikel ein. Er hat sich auf Themen wie Politik, Gesellschaft und Kultur spezialisiert und ist bekannt für seine tiefgründigen Analysen und gut recherchierten Berichte.

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