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Elektro-Fuhrpark: V-Markt stellt Lkw-Flotte um

Die Georg Jos. Kaes GmbH, Betreiber der V-Markt-Filialen, plant die Umstellung ihres Fuhrparks auf Elektrofahrzeuge und hat bereits vier alte Diesel-Lkw durch Modelle mit E-Motor ersetzt. Dabei handelt es sich um 42-Tonner, die im Großraum Kaufbeuren als „die ersten elektrischen Nutzfahrzeuge dieser Größe“ gelten. Die Entscheidung für die Elektrofahrzeuge fiel auf die Marke Volvo, aufgrund der hohen Reichweite der Modelle und der entsprechenden Ladekapazität der Ladesäulen von Siemens. Die E-Lkw werden mit lokal produzierter grüner Energie aus der Photovoltaik-Anlage des Zentrallagers geladen. Eine weitere geplante Maßnahme ist der Ausbau der Ladeinfrastruktur, um künftig alle Märkte mit E-Lkws erreichbar zu machen. Das Unternehmen wird bei diesem Projekt durch das Bundesministerium für Digitales und Verkehr mit 770.737 Euro gefördert.

Die Umstellung auf Elektrofahrzeuge ist heute ein wichtiger Schritt, um den CO2-Ausstoß zu reduzieren und die Nachhaltigkeit im Verkehrssektor zu verbessern. Elektrofahrzeuge liegen im Trend, und die Neuzulassungen batteriebetriebener Personenkraftwagen in Deutschland verzeichneten 2022 einen Anstieg von 32,2 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Dennoch hinkt die Elektromobilität bei Nutzfahrzeugen immer noch hinter der Entwicklung im Pkw-Bereich. Die Georg Jos. Kaes GmbH ist jedoch der Ansicht, dass die Umstellung auf Elektrofahrzeuge ein wichtiger Schritt in Richtung Nachhaltigkeit ist.

In der folgenden Tabelle werden die wichtigsten Fakten zu dem umfangreichen Projekt der Georg Jos. Kaes GmbH zusammengefasst:

Projekt der Georg Jos. Kaes GmbH
Umstellung auf Elektrofahrzeuge
Ersetzung von vier alten Diesel-Lkw durch Modelle mit E-Motor
Marke der E-Lkw: Volvo
Ladeinfrastruktur wird ausgebaut
Lokal produzierte grüne Energie aus Photovoltaik-Anlage wird genutzt
Bundesministerium für Digitales und Verkehr fördert das Projekt mit 770.737 Euro

Die Umstellung auf Elektrofahrzeuge bringt auch Vorteile in Bezug auf die Lärmbelastung, Betriebskosten und die vorübergehende Befreiung von der Lkw-Maut. Allerdings müssen die neuen E-Lkw in manchen Bereichen Abstriche machen, beispielsweise beim Gewicht der Sattelzugmaschine, das sich von acht auf elf Tonnen erhöht.

Die Georg Jos. Kaes GmbH plant, schrittweise die gesamte Flotte von zwölf Sattel- und elf Hängerzügen auf den elektrischen Betrieb umzustellen. Das Unternehmen betont die Wichtigkeit von Weitsicht bei Strategie und Planung in einem Familienunternehmen. Die Georg Jos. Kaes GmbH investiert rund zwei Millionen Euro in das Projekt der E-Lkw.

Die Umstellung auf Elektrofahrzeuge bei Nutzfahrzeugen ist eine wichtige Entwicklung, die dazu beiträgt, die Mobilität in Deutschland nachhaltiger zu gestalten. Die Förderung des Projekts durch das Bundesministerium für Digitales und Verkehr zeigt, dass die Regierung das Engagement von Unternehmen zur Reduzierung von CO2-Emissonen im Verkehrssektor unterstützt.



Quelle: www.merkur.de

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Martin Schneider

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