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EKD ruft zur Teilnahme an Aktion #WirSindDieBrandmauer für Demokratie und Menschenrechte auf

Die Evangelische Kirche in Deutschland (EKD) ruft zusammen mit dem Bündnis “Hand in Hand” zur Teilnahme an der Aktion #WirSindDieBrandmauer am 3. Februar auf. Diese Aktion soll angesichts von zunehmendem Rassismus und Antisemitismus ein Zeichen für Solidarität, Respekt und Menschenwürde setzen. Die Präses der Synode der EKD, Anna-Nicole Heinrich, betont, dass angesichts extremistischer, rassistischer und völkisch-nationalistischer Einstellungen entschieden für eine offene und tolerante Gesellschaft eingetreten werden muss.

Die zentrale Veranstaltung findet vor dem Bundestag in Berlin statt und wird auch von Anna-Nicole Heinrich besucht. Die Aktion wird von einem breiten zivilgesellschaftlichen Bündnis aus 1750 Organisationen unterstützt. Neben der EKD gehören dazu auch zahlreiche Kirchenkreise, kirchliche Einrichtungen, die Diakonie Deutschland und Brot für die Welt.

Dieser Aufruf zur Aktion zeigt, dass die Problematiken von Rassismus und Antisemitismus von verschiedenen gesellschaftlichen Akteuren ernst genommen werden. Es ist ein Zeichen, dass sich die Zivilgesellschaft aktiv für eine offene und tolerante Gesellschaft einsetzen will.

Lokale Auswirkungen dieser Aktion könnten sein, dass in verschiedenen Städten und Gemeinden Veranstaltungen im Rahmen der Aktion #WirSindDieBrandmauer organisiert werden. Dadurch könnten Bürgerinnen und Bürger die Möglichkeit haben, sich lokal für Menschenrechte und Demokratie einzusetzen. Dieser Aktivismus könnte dazu beitragen, eine positive Veränderung in den Gemeinden sowie ein Bewusstsein für die Bedeutung von Solidarität und Respekt zu schaffen.

Es ist wichtig, zu betonen, dass Rassismus und Antisemitismus auch in der Geschichte Deutschlands tiefe Wurzeln haben. Die Erinnerung an historische Ereignisse wie den Holocaust und die nationalsozialistische Herrschaft bietet uns die Möglichkeit, aus der Vergangenheit zu lernen und eine bessere Zukunft aufzubauen. Die Aktion #WirSindDieBrandmauer stellt eine Gelegenheit dar, aktiv gegen Hass und Hetze einzutreten.

In der folgenden Tabelle sind einige statistische Informationen zu Rassismus und Antisemitismus in Deutschland dargestellt:

Jahr Anzahl gemeldeter rassistischer Vorfälle Anzahl gemeldeter antisemitischer Vorfälle
2018 1.176 1.799
2019 1.480 2.032
2020 1.551 2.054

Es ist wichtig, dass wir uns bewusst sind, dass Rassismus und Antisemitismus weiterhin Herausforderungen in Deutschland darstellen, und dass Aktionen wie #WirSindDieBrandmauer einen positiven Beitrag zur Bekämpfung dieser Problematiken leisten können.



Quelle: EKD – Evangelische Kirche in Deutschland / ots

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Martin Schneider

Mit einem beeindruckenden Portfolio, das mehr als zwei Jahrzehnte Berufserfahrung umfasst, ist unser Redakteur und Journalist ein fester Bestandteil der deutschen Medienlandschaft. Als langjähriger Bewohner Deutschlands bringt er sowohl lokale als auch nationale Perspektiven in seine Artikel ein. Er hat sich auf Themen wie Politik, Gesellschaft und Kultur spezialisiert und ist bekannt für seine tiefgründigen Analysen und gut recherchierten Berichte.

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