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Immobilienpreise Deutschland: Rückgang um 11 Prozent seit Höchststand 2022

Der aktuelle Immowelt Vergleich der durchschnittlichen Angebotspreise von Bestandswohnungen zeigt einen deutschlandweiten Rückgang der Immobilienpreise um 11 Prozent seit dem Höhepunkt im Mai 2022. Besonders in Hannover, Frankfurt am Main und Stuttgart sind die prozentualen Preisrückgänge am höchsten, während Berlin den geringsten Rückgang verzeichnet. Dieser Preisrückgang ist auf den rapiden Anstieg der Immobilienzinsen zurückzuführen, der eine spürbare Trendwende auf dem Markt für Wohneigentum verursacht hat.

Die Studie von Immowelt verglich die mittleren Quadratmeterpreise für Eigentumswohnungen in den 15 größten Städten mit dem jeweiligen Höchststand. Dabei zeigt sich, dass der Quadratmeterpreis deutschlandweit aktuell 11 Prozent günstiger ist als zum Höhepunkt des Immobilienbooms im ersten Halbjahr 2022. In einigen Großstädten sind die Angebotspreise für Eigentumswohnungen sogar um bis zu 21 Prozent gefallen.

Die bisherigen Höchstpreise des Immobilienbooms wurden im Frühjahr und Sommer 2022 erreicht. Damals kostete der Quadratmeter einer Wohnung deutschlandweit 3.494 Euro, während es derzeit 3.101 Euro sind – ein Rückgang von 11 Prozent. In einigen Großstädten wie Hannover, Frankfurt am Main und Stuttgart sind die Preisrückgänge noch deutlicher.

In München und Hamburg fiel das Preisniveau ebenfalls, während in Berlin der Rückgang vergleichsweise geringfügig ist. Berlin verzeichnete den kleinsten prozentualen Rückgang von 5 Prozent. Die Preisanpassung in der Hauptstadt scheint durch den Zinsanstieg nur minimal beeinflusst zu sein, und die Nachfrage nach Wohneigentum bleibt hoch.

Für eine detaillierte Übersicht der Ergebnisse stehen umfangreiche Ergebnistabellen zum Download zur Verfügung. Die Berechnungsgrundlage basiert auf auf immowelt.de inserierten Angeboten in 15 ausgewählten Großstädten.

Die aktuellen Entwicklungen auf dem Immobilienmarkt spiegeln die Auswirkungen von wirtschaftlichen und finanziellen Faktoren auf die Preise von Wohneigentum wider. Der Rückgang der Immobilienpreise bietet Käufern ein potenziell günstiges Zeitfenster, da die Zinsen aktuell wieder sinken.

Eine Tabelle mit den spezifischen Zahlen für die verschiedenen Städte könnte hilfreich sein, um die Auswirkungen auf lokale Immobilienmärkte zu verdeutlichen. Es ist wichtig, historische Daten und Trends in Betracht zu ziehen, um die aktuellen Entwicklungen zu verstehen und deren mögliche Auswirkungen auf potenzielle Immobilienkäufer und -verkäufer zu analysieren.



Quelle: immowelt / ots

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Martin Schneider

Mit einem beeindruckenden Portfolio, das mehr als zwei Jahrzehnte Berufserfahrung umfasst, ist unser Redakteur und Journalist ein fester Bestandteil der deutschen Medienlandschaft. Als langjähriger Bewohner Deutschlands bringt er sowohl lokale als auch nationale Perspektiven in seine Artikel ein. Er hat sich auf Themen wie Politik, Gesellschaft und Kultur spezialisiert und ist bekannt für seine tiefgründigen Analysen und gut recherchierten Berichte.

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