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AI Act: TÜV-Verband begrüßt Zustimmung des Rats für europäische KI-Verordnung

Der TÜV-Verband begrüßt die Zustimmung des Rats zur europäischen KI-Verordnung (AI Act), die den ersten europäischen Rechtsrahmen für sichere und vertrauenswürdige KI schafft. Der risikobasierte Ansatz des AI Acts fördert Sicherheit und Vertrauen, insbesondere in hochriskante KI-Systeme. Dies beinhaltet auch verpflichtende Mindestanforderungen für Allzweck-KI-Systeme.

Der TÜV-Verband betont die Bedeutung einer unabhängigen Prüfung von bestimmten hochriskanten KI-Systemen, um Transparenz, Datenqualität und Cybersicherheit sicherzustellen. Gleichzeitig wird die Regulierung von Allzweck-KI-Systemen wie ChatGPT positiv bewertet, da leistungsstarke KI-Modelle Risiken für Sicherheit und Demokratie bergen können.

Es wird betont, dass die erfolgreiche Umsetzung des AI Acts von einer einheitlichen Umsetzung auf nationaler und europäischer Ebene abhängt. Die Anforderungen des AI Acts müssen zeitnah durch harmonisierte europäische Normen konkretisiert werden, um Rechtssicherheit zu schaffen. Ebenso wichtig ist die Prüfbereitschaft aller Akteure im KI-Ökosystem.

Die TÜV-Prüforganisationen bereiten sich intensiv auf den Aufbau von Prüf-Know-How vor und haben bereits das TÜV AI.Lab gegründet, um regulatorische und technische Anforderungen an KI zu begleiten.

Vor dem Hintergrund der EU-Institutionen, die sich im Dezember 2023 auf einen politischen Kompromisstext zum AI Act geeinigt haben, wird erwartet, dass das EU-Parlament im April über den Text abstimmt. Die meisten Anforderungen sollen voraussichtlich ab Mitte 2026 verpflichtend anzuwenden sein.

Der TÜV-Verband, als Vertretung der TÜV-Prüforganisationen, setzt sich für die technische und digitale Sicherheit sowie die Nachhaltigkeit von Produkten und Dienstleistungen ein.

Information Details
Zustimmung des Rats zur europäischen KI-Verordnung (AI Act) Erster europäischer Rechtsrahmen für sichere und vertrauenswürdige KI
Risikobasierter Ansatz Fördert Sicherheit und Vertrauen, insbesondere in hochriskante KI-Systeme
Verpflichtende Mindestanforderungen für Allzweck-KI-Systeme Positiv bewertet, da leistungsstarke KI-Modelle Risiken für Sicherheit und Demokratie bergen können
Einheitliche Umsetzung Wichtig für Rechtssicherheit auf nationaler und europäischer Ebene
TÜV-Prüforganisationen Bereiten sich intensiv auf den Aufbau von Prüf-Know-How vor, bereits Gründung des TÜV AI.Lab


Quelle: TÜV-Verband e. V. / ots

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Martin Schneider

Mit einem beeindruckenden Portfolio, das mehr als zwei Jahrzehnte Berufserfahrung umfasst, ist unser Redakteur und Journalist ein fester Bestandteil der deutschen Medienlandschaft. Als langjähriger Bewohner Deutschlands bringt er sowohl lokale als auch nationale Perspektiven in seine Artikel ein. Er hat sich auf Themen wie Politik, Gesellschaft und Kultur spezialisiert und ist bekannt für seine tiefgründigen Analysen und gut recherchierten Berichte.

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