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Neues Gebäudeenergiegesetz 2024: Anforderungen, Übergangsregelungen und Förderungen

Mit dem neuen Gebäudeenergiegesetz (GEG) sollen klimafreundliche Heizungen gefördert werden. Ab 2024 müssen bei Einbau einer neuen Heizung in einem neu errichteten Haus in einem Neubaugebiet erneuerbare Energien zu mindestens 65 Prozent eingebunden werden. Für Bestandsgebäude gelten Übergangsregelungen, und ein generelles Verbot von Heizungen mit üblichem Erdgas oder Öl gilt erst ab 2045.

Die Wärmeplanung der Kommunen soll den Weg für den Umstieg auf klimafreundliche Heizungen festlegen. Die Anforderungen des GEG weisen klar in Richtung der Nutzung erneuerbarer Energien. Dabei gibt es attraktive staatliche Förderungen für moderne Heiztechnik, die sowohl die Umwelt schont als auch den Wert der Immobilie steigert. Städte und Gemeinden haben bis Mitte 2028 Zeit, ihre Wärmeplanung vorzulegen.

Beim Einbau einer neuen Heizung in einem Bestandsgebäude gelten Übergangsregelungen, die an die Wärmeplanung der Kommunen gekoppelt sind. Betroffen sind vor allem Gas- und Ölheizungen, die nicht den individuellen Wärmebedarf anpassen. Hauseigentümerinnen und Hauseigentümer haben die Möglichkeit, erneuerbare Energien wie Wärmepumpen, Hybridheizungen, Biomasseheizungen, Solarthermie-Anlagen und andere einzubinden. Es gibt Zuschüsse von 30 bis maximal 70 Prozent für Heizungen auf Basis erneuerbarer Energien.

Die Plattform “Intelligent heizen” informiert seit 2007 über Maßnahmen für eine wirtschaftliche Heizungsmodernisierung und bietet weiterführende Informationen zur Förderung und Heizungen in Bestandsgebäuden.

In der Tabelle werden mögliche Heizungsoptionen für Bestandsgebäude aufgelistet:

Heizungsoption Erlaubt ab 2024?
Wärmepumpe Ja
Hybridheizung Ja
Biomasseheizung Ja
Solarthermie-Anlage Ja
Gas- oder Ölheizung Ja, wenn mit erneuerbarer Energie betrieben
Pelletheizung Ja
Scheitholz-Holzvergaserkessel Ja
Stromdirektheizung Ja, nur bei sehr energieeffizienten Gebäuden
“H2-Ready”-Gasheizung Ja, in bestimmten Fällen

Es ist wichtig zu beachten, dass nur Heizungen auf Basis erneuerbarer Energien gefördert werden und dass weiterführende Informationen auf dem Serviceportal www.intelligent-heizen.info zur Verfügung stehen.



Quelle: VdZ – Forum für Energieeffizienz in der Gebäudetechnik e.V. / ots

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Martin Schneider

Mit einem beeindruckenden Portfolio, das mehr als zwei Jahrzehnte Berufserfahrung umfasst, ist unser Redakteur und Journalist ein fester Bestandteil der deutschen Medienlandschaft. Als langjähriger Bewohner Deutschlands bringt er sowohl lokale als auch nationale Perspektiven in seine Artikel ein. Er hat sich auf Themen wie Politik, Gesellschaft und Kultur spezialisiert und ist bekannt für seine tiefgründigen Analysen und gut recherchierten Berichte.

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