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HamburgKriminalität und Justiz

Kinderporno-Verbreitung: Hamburger vor Gericht

Ein 51-jähriger Hamburger wird wegen des Besitzes und der Verbreitung von Kinderpornografie vor Gericht verantwortlich gemacht. Laut Anklage hat der Mann mehr als 2000 Dateien in seiner Wohnung gehortet und Bilder und Videos über das Internet verbreitet. Ein Teil des Materials zeigt schwerste Missbrauchs- und Gewalttaten an Kindern, darunter auch an einem Säugling. Der Angeklagte soll das widerliche Material über die Internetplattform “Knuddels” erhalten und verbreitet haben.

Die Plattform “Knuddels” wurde vor mehr als 20 Jahren gegründet und steht schon seit geraumer Zeit wegen seines Missbrauchspotentials in der Kritik, insbesondere aufgrund von Cyber-Grooming und sexueller Belästigung. 2023 startete die Plattform eine Pilot-Kooperation mit dem Bundeskriminalamt (BKA), um diesen Straftaten entgegenzuwirken und sie effektiv von der Plattform auszuschließen.

Zwischen Januar 2019 und Januar 2020 soll der Angeklagte von Nutzern der Plattform kinderpornografische Dateien erhalten und sie an Chatpartner versandt haben. Auch per WhatsApp soll er Dateien verschickt haben. Ab Montag muss er sich wegen Verbreitung, Besitz und Erwerb kinderpornografischer Schriften vor dem Amtsgericht Altona verantworten.

In den letzten Jahren hat die Bekämpfung von Kindesmissbrauch und der Verbreitung von Kinderpornografie an Bedeutung gewonnen. Dieses spezifische Verbrechen hat schwerwiegende Auswirkungen auf die Opfer und ihre Familien. Es ist wichtig, dass solche Täter zur Rechenschaft gezogen werden, um die Gesellschaft zu schützen und den Opfern Gerechtigkeit zukommen zu lassen.

Kinderpornografie ist ein ernstes Verbrechen, das nicht toleriert werden darf. Die Zusammenarbeit von Strafverfolgungsbehörden und Online-Plattformen ist entscheidend, um solche kriminellen Handlungen zu bekämpfen und sie effektiv zu verhindern.

In der folgenden Tabelle sind die Zahlen des Bundeskriminalamts (BKA) zu Kinderpornografie und sexuellem Missbrauch von Kindern im Internet im Jahr 2020 aufgeführt:

Straftat Zahlen
Online-Fälle 16.641
Anzahl Opfer 10.530
Anzahl Tatverdächtige 10.383
Anzahl Festnahmen 1.476

Es ist wichtig, dass die Öffentlichkeit über diese Straftaten informiert ist und die Zusammenarbeit mit den Strafverfolgungsbehörden unterstützt, um Kinder vor solchen Gräueltaten zu schützen.



Quelle: www.mopo.de

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Julia Weber

Julia Weber ist eine renommierte Redakteurin und Journalistin, die seit über zwanzig Jahren in Hamburg lebt und arbeitet. Sie hat Journalistik an der Universität Hamburg studiert und in verschiedenen angesehenen Medienhäusern gearbeitet. Als Mitglied im Deutschen Journalisten-Verband hat Julia mehrere Auszeichnungen für ihre hervorragende Berichterstattung und investigative Arbeit erhalten. Ihre tiefe Kenntnis von Hamburg und seiner komplexen sozio-politischen Landschaft macht sie zu einer der führenden Stimmen in der Hamburger Medienwelt. In ihrer Freizeit ist Julia eine passionierte Seglerin und engagiert sich in verschiedenen lokalen gemeinnützigen Organisationen, was ihre tiefe Verbundenheit mit der Hansestadt unterstreicht.

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