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MV-Werften: Ungewisse Zukunft in Wismar

Die Zukunft der MV-Werften in Wismar bleibt ungewiss. Die Kieler Werft TKMS hat Pläne, U-Boote am Standort zu bauen, aber es fehlen Aufträge der Marine. Die Bundeshaushaltskrise verstärkt die Sorgen bei TKMS, der Landespolitik und der Gewerkschaft IG Metall. Trotz der angekündigten Zeitenwende und des 100-Milliarden-Euro-Rüstungsprogramms von Bundeskanzler Olaf Scholz stehen die Pläne für Wismar noch auf wackeligen Beinen.

Die Übernahme der Werft in Wismar durch TKMS im Juni 2022 gab Anlass zu einigen Hoffnungen, aber bisher wurden noch keine konkreten Aufträge erteilt, die eine Produktionsaufnahme ermöglichen würden. Die Pläne für den Produktionsstart wurden bereits von 2024 auf 2025 verschoben. TKMS betont, dass sie mit dem Erwerb der Werft in Vorleistung gegangen sind und dass Aufträge entscheidend für die Schaffung und Erhaltung von Arbeitsplätzen sind.

Die Politik ist ebenfalls besorgt, insbesondere der Wismarer SPD-Bundestagsabgeordnete Frank Junge, der auf die schwierigen Haushaltsverhandlungen für 2024 hinweist und dringend klare Aussagen zu den Aufträgen fordert. Das Wirtschaftsministerium von Mecklenburg-Vorpommern erwartet ebenfalls weiterhin Aufträge für den Standort Wismar.

Die Gewerkschaft IG Metall hat ebenfalls Sorgen angesichts der fehlenden Aufträge und betont die Bedeutung langfristiger Verträge und Anschlussbeschäftigung.

Insgesamt ist die Zukunft des Werftstandorts Wismar nach wie vor unsicher, obwohl die Pläne für U-Boot- und zivile Projekte vielversprechend klingen. Die tatsächlichen Aufträge müssen jedoch noch folgen, um die Zukunft der Werft und der Mitarbeiter zu sichern.

Fakten zu TKMS-Werft in Wismar
Übernahme durch TKMS Juni 2022
Geplanter Produktionsstart Verschoben auf 2025
Arbeitsplätze bei Vollbetrieb 800 im U-Bootbau, 1.500 insgesamt
Sorgen bei Politik und Gewerkschaft Ja

Die aktuellen Entwicklungen und die ungewisse Zukunft dieses Werftstandorts werden weiterhin genau beobachtet. Lokale und regionale Interessen hängen von den Entscheidungen bezüglich der Auftragsvergabe und der zukünftigen Produktion ab.



Quelle: www.ndr.de

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Martin Schneider

Mit einem beeindruckenden Portfolio, das mehr als zwei Jahrzehnte Berufserfahrung umfasst, ist unser Redakteur und Journalist ein fester Bestandteil der deutschen Medienlandschaft. Als langjähriger Bewohner Deutschlands bringt er sowohl lokale als auch nationale Perspektiven in seine Artikel ein. Er hat sich auf Themen wie Politik, Gesellschaft und Kultur spezialisiert und ist bekannt für seine tiefgründigen Analysen und gut recherchierten Berichte.

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