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Tag der Feuchtgebiete: So profitieren Wildtiere von anhaltendem Regen und Hochwasser

Der diesjährige Tag der Feuchtgebiete steht im Zeichen des Klimawandels und dessen Auswirkungen auf die Natur. Laut amerikanischen Forschern haben weltweit mehr als die Hälfte der großen Seen dauerhaft Wasser verloren, was zu einer Bedrohung der Feuchtgebiete führt. Dennoch gibt es einige positive Entwicklungen, die auf den anhaltenden Regen und das Hochwasser zurückzuführen sind. In Deutschland konnte der Wasserstand vieler naturnaher Sölle, Teiche, Moore, Flüsse oder Bäche aufgrund des anhaltenden Regens wieder ansteigen.

Die Biologin Sophia Lansing von der Deutschen Wildtier Stiftung betont, dass der nasse Winter vor allem den wildlebenden Tieren zugutekommen könnte, die auf Wasser angewiesen sind. Verschiedene Vögel wie Kiebitze und Große Brachvögel profitieren von feuchten Wiesen, da sie dort genug Nahrung finden, um sich und ihre Jungen zu versorgen. Auch bedrohte Arten wie der Moorfrosch könnten von den verbesserten Bedingungen profitieren.

Die Deutsche Wildtier Stiftung setzt sich aktiv für den Schutz bedrohter Arten in Feuchtgebieten ein. Sie arbeitet daran, den Lebensraum von Tieren wie Schreiadler, Schwarzstorch und Moorfrosch durch gezielte Maßnahmen zu erhalten und auszubauen. Ein Beispiel hierfür ist der Erwerb des 471 Hektar großen Wildnisgebiets Aschhorner Moor bei Stade in Niedersachsen.

Die folgende Tabelle zeigt einen Überblick über die Bedrohung und den Schutz von Feuchtgebieten in Deutschland:

Feuchtgebiete in Deutschland Bedrohungsstatus Schutzmaßnahmen
Große Seen Dauerhafter Wasser Verlust Internationale Abkommen zur Erhaltung von Feuchtgebieten
Naturnahe Sölle, Teiche, Moore, Flüsse oder Bäche Zunehmende Bedrohung durch den Klimawandel Aktive Schutz- und Erhaltungsmaßnahmen durch die Deutsche Wildtier Stiftung
Amphibienarten Über die Hälfte gefährdet Schutzmaßnahmen wie die Erhaltung von Wildnis- und Nationalen Naturerbe-Flächen (NNE) durch die Deutsche Wildtier Stiftung

Die Feuchtgebiete in Deutschland bleiben durch den Klimawandel und Umweltveränderungen bedroht, aber aktive Schutzmaßnahmen und Erhaltungsprogramme, wie die der Deutschen Wildtier Stiftung, tragen dazu bei, die Lebensräume bedrohter Arten zu erhalten und langfristig zu sichern.



Quelle: Deutsche Wildtier Stiftung / ots

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Martin Schneider

Mit einem beeindruckenden Portfolio, das mehr als zwei Jahrzehnte Berufserfahrung umfasst, ist unser Redakteur und Journalist ein fester Bestandteil der deutschen Medienlandschaft. Als langjähriger Bewohner Deutschlands bringt er sowohl lokale als auch nationale Perspektiven in seine Artikel ein. Er hat sich auf Themen wie Politik, Gesellschaft und Kultur spezialisiert und ist bekannt für seine tiefgründigen Analysen und gut recherchierten Berichte.

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