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Verdener Politik beschließt Anhebung der Vergnügungssteuer

Die Verdener Politik hebt Vergnügungssteuer an. Mehr als eine halbe Million Euro aus 66 Geräten fließen in die Kasse der Stadt. Beinahe hätte der Finanzausschuss die Betreiber einarmiger Banditen und Co ungeschoren davonkommen lassen. Es ging um die Vergnügungssteuer. Zum Sparpaket mit einem Volumen von 7,2 Millionen Euro, das fürs nächste Jahr auf den Weg gebracht ist, sollten jetzt auch die Häuser mit der Lizenz zum Gewinnen oder Verlieren ihr Scherflein beitragen. Die Gründe gegen ein Erhöhen klangen nicht völlig aus der Luft gegriffen. Würde den Hallen wirtschaftlich das Wasser abgegraben, drohe deren Schließung, lautete einer dieser Vorstöße. Tatsächlich könnten die Spielhallen 520.000 Euro in die Stadtkasse spülen, was dazu führen könnte, dass die Stadt nicht 90.000 Euro mehr einnehmen würde, sondern vielleicht nur zu einem Null-Summen-Spiel. Die Spielhallen-Betreiber hatten kurz vor der Entscheidung noch einmal für ihre Belange geworben. Existenzängste und drohende Schließungen wurden allerdings nicht ausdrücklich thematisiert. Es geht um 66 Verdener Spielgeräte mit Gewinnmöglichkeit.

Die geplante Erhöhung der Vergnügungssteuer in der Stadt Verden hat lokales Interesse geweckt. Die 66 Spielgeräte in den Verdener Spielhallen sollen nun zur Kasse gebeten werden, um mehr als eine halbe Million Euro in die Stadtkasse zu spülen. Dieser Schritt ist Teil eines Sparpakets mit einem Volumen von 7,2 Millionen Euro, das für das nächste Jahr geplant ist. Die Entscheidung stieß im Finanzausschuss auf Kontroversen, da Bedenken geäußert wurden, dass eine Erhöhung der Steuer zu wirtschaftlichen Schwierigkeiten und möglicher Schließung der Spielhallen führen könnte. Die Spielhallen-Betreiber hingegen warben für ihre Belange, wiesen allerdings nicht ausdrücklich auf Existenzängste oder drohende Schließungen hin.

Laut Berichten aus dem Rathaus sind die Einspiel-Ergebnisse der Verdener Spielhallen in den letzten Jahren stark geschwankt. In der Vor-Corona-Zeit erzielten die Spielhallen jährlich rund 2,6 Millionen Euro, während diese Summe im Corona-Jahr 2021 auf 1,4 Millionen Euro abstürzte. Allerdings wird für das aktuelle Jahr eine Einnahme von mehr als 2,6 Millionen Euro prognostiziert. Trotzdem gaben die Betreiber an, dass “die Grenze erreicht” sei. Die geplante Anpassung der Vergnügungssteuer soll dennoch dazu beitragen, dass die Spielhallen einen Beitrag von rund 520.000 Euro zur Stadtkasse leisten.

Es ist wichtig zu erwähnen, dass die Verdener Spielhallen regelmäßig kontrolliert werden und die Betreiber auf den Jugendschutz achten. Problematische Geräte sind laut Berichten nicht bekannt.

In der folgenden Tabelle sind die prognostizierten Einnahmen aus der Vergnügungssteuererhöhung und die jährlichen Einspiel-Ergebnisse der Verdener Spielhallen aufgeführt:

Jahr Einspiel-Ergebnis (in Mio. Euro) Prognostizierte Einnahmen aus Steuererhöhung (in Euro)
Vor-Corona 2,6
2021 1,4
2023 (prognostiziert) >2,6 520.000

Die Entscheidung zur Erhöhung der Vergnügungssteuer in Verden wird voraussichtlich Auswirkungen auf die örtlichen Spielhallen und deren Betreiber haben. Die Einnahmen aus dieser Maßnahme könnten jedoch dazu beitragen, die finanzielle Situation der Stadt zu stärken.



Quelle: www.kreiszeitung.de

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Martin Schneider

Mit einem beeindruckenden Portfolio, das mehr als zwei Jahrzehnte Berufserfahrung umfasst, ist unser Redakteur und Journalist ein fester Bestandteil der deutschen Medienlandschaft. Als langjähriger Bewohner Deutschlands bringt er sowohl lokale als auch nationale Perspektiven in seine Artikel ein. Er hat sich auf Themen wie Politik, Gesellschaft und Kultur spezialisiert und ist bekannt für seine tiefgründigen Analysen und gut recherchierten Berichte.

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