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Wie die AOK belegt: 68% der Deutschen wünschen sich eine nachhaltige Ernährung – doch das Wissen fehlt

In einer aktuellen Pressemitteilung des AOK-Bundesverbandes werden Ergebnisse einer repräsentativen Bevölkerungsumfrage zur klimaschonenden Ernährung veröffentlicht. Die Umfrage zeigt, dass 68 Prozent der befragten Bürgerinnen und Bürger gerne nachhaltiger essen würden, insbesondere 83 Prozent der jungen Erwachsenen im Alter zwischen 18 und 29 Jahren. Allerdings fehlt vielen Menschen das notwendige Knowhow für eine klimafreundliche Ernährung. Die Umfrage ergab zudem, dass 76 Prozent der Befragten sich wünschen, dass die Politik sich für ein verbindliches und verständliches Klimalabel für Lebensmittel einsetzt.

Die Vorstandsvorsitzende des AOK-Bundesverbandes, Dr. Carola Reimann, betont die Notwendigkeit, die Voraussetzungen für eine gesunde und klimaschonende Ernährung zu schaffen, insbesondere durch ein Label, das Verbraucherinnen und Verbraucher Lebensmittel nach Klimafreundlichkeit unterscheiden lässt. Allerdings fehlen klare Vorstellungen seitens der Bundesregierung in Bezug auf ein Klimalabel. Experten wie Prof. Dr. Achim Spiller betonen die Bedeutung eines Klimalabels und empfehlen darüber hinaus eine klimafreundliche Gemeinschaftsverpflegung und Mehrwertsteuer-Anpassungen für Lebensmittel, um langfristig zu einem klimaschonenden Ernährungssystem zu gelangen.

Die Umfrage ergab außerdem, dass 78 Prozent der Befragten steuerliche Anreize für eine klimafreundliche Ernährung befürworten, wobei sich die Mehrheit für eine niedrigere Besteuerung gesunder Lebensmittel ausspricht. Diese Ergebnisse zeigen das gesteigerte Bewusstsein der Bevölkerung für die Bedeutung einer nachhaltigen und klimafreundlichen Ernährung.

Die AOK-Gemeinschaft hat zum Jahresbeginn eine Content-Kampagne zur klimafreundlichen Ernährung gestartet, die Print- und Online-Formate sowie Social-Media-Kanäle nutzt, um das Motto “So einfach ist nachhaltiges Kochen” zu verbreiten. Diese Kampagne ist unter www.aok.de/pk/klimafreundliche-ernaehrung zu finden und bietet zahlreiche Artikel, Infografiken und ein Wissensquiz. Darüber hinaus werden auf dem YouTube-Kanal @AOKDerGesundheitskanal und den Instagram-Kanälen @aok_bodycheck und @aok_wahnsinn_familie thematisch passende Kochvideos veröffentlicht.

Die Ergebnisse der Umfrage und die Initiative der AOK-Gemeinschaft zeigen einen wachsenden Trend hin zu einer klimabewussten Ernährung. Es bleibt jedoch abzuwarten, inwiefern politische Maßnahmen und steuerliche Anreize zur Förderung einer klimafreundlichen Ernährung umgesetzt werden. Diese Bemühungen könnten lokale Gemeinschaftsverpflegungseinrichtungen, Schulen und Betriebe betreffen, die sich für eine klimafreundliche Ernährung einsetzen möchten.

Ergebnisse der Umfrage
68% der Befragten würden sich gerne nachhaltiger ernähren.
Nur 27% der Befragten wissen, dass der reduzierte Konsum tierischer Produkte den größten positiven Nutzen für das Klima erzielen kann.
76% der Befragten wünschen sich eine verpflichtende und verständliche Lebensmittelkennzeichnung zum Klimaschutz.
78% der Befragten sind der Meinung, dass die Politik gesunde Lebensmittel niedriger besteuern sollte.
55% der Befragten unterstützen die höhere Besteuerung klimaschädlicher Lebensmittel.


Quelle: AOK-Bundesverband / ots

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Martin Schneider

Mit einem beeindruckenden Portfolio, das mehr als zwei Jahrzehnte Berufserfahrung umfasst, ist unser Redakteur und Journalist ein fester Bestandteil der deutschen Medienlandschaft. Als langjähriger Bewohner Deutschlands bringt er sowohl lokale als auch nationale Perspektiven in seine Artikel ein. Er hat sich auf Themen wie Politik, Gesellschaft und Kultur spezialisiert und ist bekannt für seine tiefgründigen Analysen und gut recherchierten Berichte.

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