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KlevePolitik

Wohnen auf dem Wasser: Grüne fordern neues Leben für Hausboot-Projekt

Die Vision vom Wohnen auf dem Wasser sorgte vor einigen Jahren für großes Aufsehen in Kleve. Die Politik wollte auf einem Baggersee an der Lise-Meitner-Straße in Kellen Hausboote zulassen. Man nahm die Wasserfläche 2019 in den Flächennutzungsplan auf, die Stadt versprach, für eine Bauleitplanung zu sorgen. Seitdem ruht das Projekt allerdings. Die Ratsfraktion der Grünen macht nun wieder Druck. Sie legte einen Antrag vor, wonach ein Bebauungsplan fürs Projekt „Wohnen auf dem Wasser“ aufgestellt werden soll.

In den letzten Jahren hat die Idee des Wohnens auf dem Wasser zunehmend an Popularität gewonnen. So auch in Kleve, wo die Politik ursprünglich die Zulassung von Hausbooten auf einem Baggersee in Kellen in Erwägung zog. Dies führte zu großem Interesse und Diskussionen in der Stadt. Die Pläne wurden vorangetrieben und die Wasserfläche wurde 2019 in den Flächennutzungsplan aufgenommen. Die Stadt versprach, für eine Bauleitplanung zu sorgen. Allerdings ist das Projekt seitdem ins Stocken geraten.

Die Ratsfraktion der Grünen setzt sich nun dafür ein, dass das Projekt wieder in Angriff genommen wird. Sie legte einen Antrag vor, wonach ein Bebauungsplan für das Projekt “Wohnen auf dem Wasser” aufgestellt werden soll. Die Grünen argumentieren, dass die Realisierung dieses Projekts nicht nur die städtische Wohnraumsituation verbessern könnte, sondern auch eine attraktive und nachhaltige Wohnmöglichkeit in Kleve schaffen würde.

Es bleibt abzuwarten, ob der Antrag der Grünen Zustimmung findet und das Projekt “Wohnen auf dem Wasser” in Kleve wieder Fahrt aufnimmt. Die Frage, wie eine solche Entwicklung die lokale Immobilien- und Tourismusbranche beeinflussen würde, steht noch im Raum.

Historisch betrachtet hat das Wohnen auf dem Wasser eine lange Tradition, insbesondere in Regionen mit großen Wasserflächen wie den Niederlanden. In der modernen Zeit gewinnt diese Wohnform jedoch zunehmend auch in anderen Ländern an Beliebtheit. In Kleve könnte dies eine innovative Ergänzung zum bestehenden Wohnangebot darstellen.

Tabelle:

Wohnfläche Anzahl der Hausboote Infrastruktur
60-100 m² 10-15 Anbindung an Strom und Wasser

Es bleibt abzuwarten, wie sich die Diskussion und Entscheidung über das Projekt “Wohnen auf dem Wasser” in Kleve entwickeln wird und welche Auswirkungen dies auf die Stadt und ihre Bewohner haben wird.



Quelle: rp-online.de

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Martin Schneider

Mit einem beeindruckenden Portfolio, das mehr als zwei Jahrzehnte Berufserfahrung umfasst, ist unser Redakteur und Journalist ein fester Bestandteil der deutschen Medienlandschaft. Als langjähriger Bewohner Deutschlands bringt er sowohl lokale als auch nationale Perspektiven in seine Artikel ein. Er hat sich auf Themen wie Politik, Gesellschaft und Kultur spezialisiert und ist bekannt für seine tiefgründigen Analysen und gut recherchierten Berichte.

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