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CDU prüft Videoüberwachung auf Weihnachtsmärkten

In einer Pressemitteilung hat die CDU angekündigt, die Möglichkeit der Videoüberwachung auf den Weihnachtsmärkten in Leverkusen zur Terrorabwehr prüfen zu lassen. Der Antrag basiert auf Aussagen des Bundesvorsitzenden der Gewerkschaft der Polizei (GdP), Jochen Kopelke, der angesichts erhöhter Terrorgefahr für den Einsatz von Videoüberwachung auf Weihnachtsmärkten plädiert hatte. Die CDU verweist dabei auf andere Städte wie Hannover und Erfurt, wo bereits Videoüberwachung auf Weihnachtsmärkten installiert wurde und betont, dass das Verwaltungsgericht in Hannover die Rechtmäßigkeit dieser Maßnahme bestätigt hat.

Die Sicherheitslage wird von CDU-Ratsherr Tim Feister als Grund für eine Neubewertung angesehen. Er betont, dass alle Maßnahmen, die zur gesteigerten Sicherheit und besseren Aufklärungsarbeit beitragen könnten, in Betracht gezogen werden sollten. Feister bezeichnet die Videoüberwachung als ein gutes und effektives Mittel und fordert, dass diese Möglichkeiten auch für Leverkusen geprüft und gegebenenfalls schnell umgesetzt werden sollen, jedoch in enger Abstimmung mit den Sicherheitsbehörden.

Die Diskussion um Videoüberwachung auf öffentlichen Plätzen und Veranstaltungen ist ein kontroverses Thema und wirft oft Fragen nach Privatsphäre und Bürgerrechten auf. Die Debatte über die Effektivität und die Auswirkungen auf die Kriminalitätsbekämpfung sollte weiterhin auf lokaler und nationaler Ebene geführt werden.

In der folgenden Tabelle werden einige Beispiele für Kriminalitätsraten und die Nutzung von Videoüberwachung in deutschen Städten aufgeführt:

Stadt Kriminalitätsrate Videoüberwachung auf Weihnachtsmärkten
Hannover Mittel Ja
Erfurt Niedrig Ja
Leverkusen Hoch Noch nicht geplant

Es ist wichtig, dass bei der Diskussion um Videoüberwachung die Bedenken der Bürger ernst genommen werden und die Maßnahmen auf eine ausgewogene Weise durchgeführt werden. Dennoch sollten potenzielle Maßnahmen zur Terrorabwehr und zur Gewährleistung der öffentlichen Sicherheit sorgfältig geprüft und in Betracht gezogen werden.



Quelle: rp-online.de

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Martin Schneider

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