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Wahl-Wirbel an TU Dresden: RCDS-Kandidat AfD-Mitglied?

Seit Dienstag laufen an der Technischen Universität (TU) Dresden die Uni-Wahlen, bei denen mehr als 30.000 Studenten über die Besetzung verschiedener Gremien entscheiden. Doch die Kandidatur eines AfD-Mitglieds auf der Liste für den Senat des CDU-nahen Rings Christlich-Demokratischer Studenten (RCDS) sorgt für Aufregung. Linke kritisieren diese Entscheidung heftig, während die Verantwortlichen beim RCDS behaupten, nichts über die AfD-Mitgliedschaft des Bewerbers gewusst zu haben und Konsequenzen ankündigen.

Die Besetzung des Senats der TU Dresden, dem höchsten akademischen Gremium der Hochschule, hat weitreichende Auswirkungen auf die gesamte Universität. Der betroffene Student taucht auf der Liste der Kandidaten des RCDS für den Senat auf, auch wenn sein Listenplatz nicht aussichtsreich ist.

Die Verantwortlichen des RCDS bestätigen die Kandidatur, beteuern jedoch, nichts von der AfD-Mitgliedschaft des Studenten gewusst zu haben. Vertreter der Linken sehen darin einen Schulterschluss des RCDS mit der extremen Rechten und kritisieren, dass die CDU-Brandmauer zur AfD nur noch ein Witz sei.

Laut den Verantwortlichen des RCDS hatte es keine Hinweise auf die Mitgliedschaft in einer rechtsextremen Gruppierung gegeben, als der Student aufgenommen wurde. Die Satzung des RCDS erlaubt die Aufnahme von Mitgliedern, die einer rechtsextremen Gruppierung angehören, nicht. Daher kündigte der RCDS den Rauswurf des Studenten an und erklärte, dass er den RCDS Dresden in keinem Fall vertreten werde.

In der nachfolgenden Tabelle sind die verschiedenen Reaktionen auf die Kandidatur des AfD-Mitglieds und die Maßnahmen des RCDS zusammengefasst:

Reaktion Beschreibung
Kritik der Linken Die Linke kritisiert den Schulterschluss des RCDS mit der AfD und bezeichnet die CDU-Brandmauer zur AfD als Witz.
RCDS-Maßnahmen Der RCDS kündigt den Rauswurf des AfD-Mitglieds an und erklärt, dass er den RCDS Dresden nicht vertreten wird.

Es bleibt abzuwarten, wie die Uni-Wahlen ausgehen und welche Auswirkungen die Kontroverse um die Kandidatur des AfD-Mitglieds auf die studentischen Gremien und die Politik an der TU Dresden haben wird.



Quelle: www.dnn.de

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Martin Schneider

Mit einem beeindruckenden Portfolio, das mehr als zwei Jahrzehnte Berufserfahrung umfasst, ist unser Redakteur und Journalist ein fester Bestandteil der deutschen Medienlandschaft. Als langjähriger Bewohner Deutschlands bringt er sowohl lokale als auch nationale Perspektiven in seine Artikel ein. Er hat sich auf Themen wie Politik, Gesellschaft und Kultur spezialisiert und ist bekannt für seine tiefgründigen Analysen und gut recherchierten Berichte.

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