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Eckernförde: Fehlende Freizeitangebote und Wohnraumprobleme für junge Leute

In Eckernförde zieht sich das Problem des demografischen Wandels und der Abwanderung junger Menschen fort. Laut dem Statistischen Amt für Hamburg und Schleswig-Holstein machen 18- bis 24-Jährige nur 13,6 Prozent der Bevölkerung aus, 25- bis 29-Jährige sogar nur 4,3 Prozent. Dies wirkt sich negativ auf das soziale Leben in der Stadt aus.

Levke Kempe, Ortsvorsitzende der Eckernförder Jungen Union (JU), studiert Landwirtschaft in Kiel und entschied sich, in der Nähe von Eckernförde zu bleiben, auch aufgrund der Mietpreise in der Landeshauptstadt. Viele ihrer Freunde aus der Schule sind bereits weggezogen, da man in Eckernförde nicht studieren kann und die Karrierechancen hier geringer sind.

Eckernförde fehlt es an einem Nachtleben, wie Partys, Bars und Clubs. Dies erschwert es insbesondere Zugezogenen, neue Leute kennenzulernen. Der Kult-Club K7 schloss 2017 und wurde nicht durch etwas Neues ersetzt, was das soziale Leben weiter einschränkte. Zusätzlich gibt es keine öffentlichen Orte für Partys, was zu einem weiteren Manko für junge Menschen in Eckernförde führt.

Die mangelnden Freizeitmöglichkeiten werden von Annika Beye kritisiert, die für ihre Ausbildung nach Eckernförde gezogen ist. Sie bemängelt die fehlenden Bars und längere Öffnungszeiten der Geschäfte. Aimee Stötzel vermisst ein Kino in der Stadt und berichtet von der Schwierigkeit, auf Partys zu gehen. Ihr Fazit: Es fehlen angemessene Freizeitmöglichkeiten für junge Menschen in Eckernförde.

Für Jan-Ole Hoffmann von der SPD besteht das grundlegende Problem in Eckernförde im Wohnungsmarkt. Es ist schwierig, erschwingliche Wohnungen mit 2- bis 3-Zimmern zu finden, was potenzielle junge Einwohner fernhält. Bürgermeisterin Iris Ploog (SPD) ist ebenfalls besorgt über den Mangel an jungen Menschen in der Bevölkerung und arbeitet an Lösungen für das Wohnraum-Problem in der Stadt.

Insgesamt zeigt sich, dass Eckernförde einen dringenden Bedarf hat, um attraktiver für junge Menschen zu werden. Es müssen angemessene Freizeitmöglichkeiten und bezahlbarer Wohnraum geschaffen werden, um abzuwenden, dass noch mehr junge Menschen die Stadt verlassen.

Problem Eckernförde Fehlt es an…
Nachtleben Partys, Bars und Clubs
Freizeitmöglichkeiten Kino, öffentliche Freizeitangebote
Wohnraum Erschwingliche 2- bis 3-Zimmer-Wohnungen
Soziales Leben Junge Menschen in der Bevölkerung


Quelle: www.kn-online.de

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Martin Schneider

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