Freiburg im Breisgau

Der Afrik: Sven Reckers bewegender Roman über die Auswanderung nach Algerien

„Sven Recker – Freiburg im Breisgau – Grethergelände – 08.08.2024“

Ein besonderes literarisches Werk wird am 8. August 2024 im Grethergelände in Freiburg im Breisgau präsentiert. Der Autor Sven Recker stellt seinen Roman „Der Afrik“ vor, der die Geschichte der Auswanderung von Menschen aus Pfaffenweiler nach Algerien im Jahr 1853 thematisiert. Mit diesem Werk setzt Recker den Betroffenen ein Denkmal und erzählt von der Hoffnung auf ein besseres Leben, die sich letztendlich nicht erfüllte.

Die Bewohner des badischen Weindorfs Pfaffenweiler wurden in einer Zeit von Missernten und Hungerkrisen zur Ausreise nach Algerien gedrängt, in der Hoffnung, die Armen dauerhaft loszuwerden. Ein Paradies wurde versprochen, doch nur einer kehrte zurück: Der Afrik. Sven Recker beleuchtet in seinem Roman die Schicksale dieser Menschen und wirft einen Blick auf die Hoffnungen und Enttäuschungen, die mit der Auswanderung verbunden waren.

Die Lesung von Sven Recker im Grethergelände bietet Interessierten die Möglichkeit, sich mit einem bedeutenden Kapitel der Regionalgeschichte auseinanderzusetzen und die Ereignisse von 1853 aus einer literarischen Perspektive zu betrachten. Der Eintritt beträgt 10 Euro, ermäßigte Tickets sind für 6 Euro erhältlich.

Diese Veranstaltung ist nicht nur für Literaturliebhaber interessant, sondern auch für alle, die sich für die Geschichte und Kultur der Region Freiburg im Breisgau begeistern. Sven Recker zeigt mit „Der Afrik“ die Bedeutung von Erinnerung und Gedenken an vergangene Ereignisse, die auch heute noch relevant und lehrreich sind.

Veranstaltungsdetails:

Datum: 8. August 2024
Ort: Grethergelände, Freiburg im Breisgau
Eintrittspreis: EUR 10,- / ermäßigt EUR 6,-

Verpassen Sie nicht die Gelegenheit, an diesem literarischen Event teilzunehmen und mehr über die bewegende Geschichte der Auswanderer von Pfaffenweiler zu erfahren. Sven Recker bietet mit seinem Roman „Der Afrik“ einen Einblick in eine facettenreiche und bedeutungsvolle Episode der Regionalgeschichte, die auch heute noch zum Nachdenken anregt.

NAG

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