Raus auf die Straße! Deine Präsenz macht den Unterschied! Wir stehen hinter Euch!

AutomobilBundesratDigitalisierungE-RezeptGesetzeGesundheitGesundheit / MedizinGesundheitspolitikKrankenversicherungPolitikRechtsprechungTechnologieUmfrageVerbände

Bundesrat beschließt Einführung der elektronischen Patientenakte (ePA) ab 2025 – AOK kommentiert die neuen Gesetze

Mit dem Beschluss des Bundesrates ist der Weg frei für das Inkrafttreten des Gesetzes zur Beschleunigung der Digitalisierung im Gesundheitswesen (DigiG) – und damit auch für die stärkere Verbreitung und Nutzung der elektronischen Patientenakte (ePA) ab 2025. Die geplante Einführung der Opt-out-ePA und das heute ebenfalls beschlossene Gesundheitsdaten-Nutzungsgesetz (GDNG) kommentiert Jens Martin Hoyer, stellvertretender Vorstandsvorsitzender des AOK-Bundesverbandes. Er betont, dass die verpflichtende Einführung des E-Rezeptes zum Jahreswechsel eine erfolgreiche Digitalisierung im Gesundheitswesen gezeigt hat, jedoch auch Herausforderungen mit sich brachte. Vor allem die Umsetzung der Prozesse in der Software der niedergelassenen Ärztinnen und Ärzte stellte sich als problematisch heraus. Aus diesem Grund sind umfassende Praxistests erforderlich, um die Akzeptanz der Digitalisierung sicherzustellen.

Die Einführung des E-Rezeptes hat gezeigt, dass die etwa 130 Hersteller von Praxisverwaltungs-Software mit verbindlichen Qualitätsstandards und Fristvorgaben zur Umsetzung der ePA stärker in die Pflicht genommen werden müssen. Laut einer Befragung begrüßen 63 Prozent der Versicherten die geplante Opt-out-Regelung zur elektronischen Patientenakte, jedoch sind viele Menschen noch unentschieden in Bezug auf die Widerspruchs-Regelung, die ab 2025 gelten wird. Es besteht noch viel Informationsbedarf, damit die Einführung der “ePA für alle” ein Erfolg wird.

Die AOK plant, die neuen Möglichkeiten des ebenfalls beschlossenen Gesundheitsdatennutzungsgesetzes zu nutzen, um Versicherte zielgerichtet auf versäumte Früherkennungen oder spezielle Versorgungsmodelle hinzuweisen. Das Gesetz ermöglicht zusätzliche Optionen zur individuellen Beratung und Information der Versicherten. Die stärkere Nutzung digitaler Möglichkeiten im Gesundheitswesen bringt somit Vorteile für die Versorgung der Patienten.

In Bezug auf die lokale Auswirkungen könnte die verstärkte Digitalisierung des Gesundheitswesens auch in lokalen Arztpraxen und Kliniken Auswirkungen haben. Die benötigte Umsetzung der ePA und die Anpassung der Software in medizinischen Einrichtungen erfordern möglicherweise Investitionen in neue Technologien und Schulungsmaßnahmen für das medizinische Personal. Dies könnte Auswirkungen auf die Effizienz und Qualität der Gesundheitsversorgung vor Ort haben.

Abschließend könnte die verstärkte digitale Vernetzung des Gesundheitswesens auch historisch betrachtet werden, da sie Teil eines langfristigen Trends der Digitalisierung im Gesundheitswesen ist. Dieser Trend geht auf die zunehmende Verbreitung von Computertechnologie in den medizinischen Prozessen in den letzten Jahrzehnten zurück.

Tabelle:

  • Prozentuale Zustimmung zur geplanten Opt-out-Regelung
  • Anzahl der Hersteller von Praxisverwaltungs-Software
  • Geplante Investitionen in neue Technologien und Schulungsmaßnahmen für medizinisches Personal in lokalen Einrichtungen

Diese Informationen könnten dazu beitragen, einen umfassenderen Kontext für die Diskussion um die Digitalisierung im Gesundheitswesen und deren Auswirkungen auf lokaler Ebene zu bieten.



Quelle: AOK-Bundesverband / ots

Mehr anzeigen

Martin Schneider

Mit einem beeindruckenden Portfolio, das mehr als zwei Jahrzehnte Berufserfahrung umfasst, ist unser Redakteur und Journalist ein fester Bestandteil der deutschen Medienlandschaft. Als langjähriger Bewohner Deutschlands bringt er sowohl lokale als auch nationale Perspektiven in seine Artikel ein. Er hat sich auf Themen wie Politik, Gesellschaft und Kultur spezialisiert und ist bekannt für seine tiefgründigen Analysen und gut recherchierten Berichte.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert

Schaltfläche "Zurück zum Anfang"