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Erdbeben im syrisch-türkischen Grenzgebiet: Ärzte der Welt ruft zu Hilfe auf

Nach dem Erdbeben im syrisch-türkischen Grenzgebiet am 6. Februar 2023 sind die Auswirkungen immer noch dramatisch spürbar. Über 58.000 Menschen verloren ihr Leben, unzählige wurden verletzt und Hunderttausende verloren ihr Zuhause. Die medizinische Hilfsorganisation Ärzte der Welt ruft zu anhaltender Unterstützung für die betroffenen Regionen auf, da die Menschen dort auch mehr als ein Jahr nach dem Erdbeben weiterhin dringend Hilfe benötigen.

Viele Überlebende des Erdbebens leiden immer noch unter den physischen und psychischen Folgen der Naturkatastrophe. Insbesondere die Gesundheitsversorgung hat stark gelitten, da die medizinische Infrastruktur in Syrien und der Türkei nach wie vor beeinträchtigt ist. Menschen, die ihr Zuhause und Einkommen verloren haben, kämpfen weiterhin damit, ihre Grundbedürfnisse wie Lebensmittel und Unterkunft zu finanzieren.

Besonders besorgniserregend ist die Situation für die Menschen in Syrien, die bereits vor dem Erdbeben unter den Auswirkungen eines 13 Jahre andauernden Krieges im Land zu leiden hatten. Die beengte Wohnsituation vieler Überlebender führt zu einer erhöhten Anfälligkeit für ansteckende Krankheiten und verschärft Probleme wie häusliche Gewalt, Kinderarbeit und Kinderehen.

Ärzte der Welt ist bereits seit über zehn Jahren in der Region aktiv und hat den Betroffenen des Erdbebens umfangreiche Hilfe geleistet. Über 425.300 Gesundheitsdienste wurden für mehr als 200.000 Menschen bereitgestellt, darunter mobile medizinische Teams, psychologische Beratung und die Verteilung von Hygieneartikeln.

Die Situation in den betroffenen Gebieten ist weiterhin kritisch, und die Menschen benötigen weiterhin umfassende Unterstützung, sowohl in Bezug auf ihre Gesundheit als auch für ihre Grundbedürfnisse. Die internationale Gemeinschaft wird dazu aufgerufen, die Menschen in den Erdbebengebieten nicht zu vergessen und weiterhin Hilfe zu leisten.

Im Folgenden finden Sie eine Tabelle mit einigen Fakten über die Auswirkungen des Erdbebens und die Hilfsmaßnahmen von Ärzte der Welt:

Fakten Zahlen
Todesopfer Über 58.000
Verletzte Unzählige
Menschen ohne Obdach Hunderttausende
Bereitgestellte Gesundheitsdienste Über 425.300
Menschen, die von den Hilfsmaßnahmen profitierten Über 200.000

Die genannten Zahlen verdeutlichen die anhaltende Not der Menschen in den betroffenen Gebieten und die dringende Notwendigkeit fortgesetzter Hilfe. Ärzte der Welt steht weiterhin im Einsatz, um den Überlebenden des Erdbebens beizustehen und ihnen die notwendige Unterstützung zu bieten.



Quelle: Ärzte der Welt e.V. / ots

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Martin Schneider

Mit einem beeindruckenden Portfolio, das mehr als zwei Jahrzehnte Berufserfahrung umfasst, ist unser Redakteur und Journalist ein fester Bestandteil der deutschen Medienlandschaft. Als langjähriger Bewohner Deutschlands bringt er sowohl lokale als auch nationale Perspektiven in seine Artikel ein. Er hat sich auf Themen wie Politik, Gesellschaft und Kultur spezialisiert und ist bekannt für seine tiefgründigen Analysen und gut recherchierten Berichte.

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