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“Teresa Enke ruft zu offener Kommunikation über Depression auf”

Teresa Enke, die Witwe des einstigen Fußballprofis Robert Enke, hat kürzlich dazu aufgerufen, das Tabu um die Krankheit Depression zu brechen. In einem Interview mit der “Neuen Osnabrücker Zeitung” betonte sie die Bedeutung der Offenheit über psychische Erkrankungen. Sie nannte den Komiker Kurt Krömer als Beispiel, der mutig seine eigenen Erfahrungen mit Depressionen öffentlich gemacht hat.

Die Robert-Enke-Stiftung mit Sitz in Barsinghausen bei Hannover setzt sich dafür ein, Menschen mit Depressionen zu unterstützen und engagiert sich auch für Kinder mit Herzkrankheiten und deren Eltern. Robert Enke, für den die Stiftung ins Leben gerufen wurde, spielte die meisten seiner Karriere für Hannover 96 und stand achtmal im Tor der deutschen Nationalmannschaft. Er litt über mehrere Jahre an Depressionen und nahm sich am 10. November 2009 das Leben.

Anlässlich des 15. Todestages von Robert Enke plant die Stiftung eine große Gala in den Herrenhäuser Gärten in Hannover. Teresa Enke betonte, dass es bei der Veranstaltung nicht nur um das Thema Depression gehen soll, sondern auch um Fröhlichkeit und gemeinsames Lachen.

Depression ist eine weit verbreitete Krankheit, die jeden treffen kann. Deshalb ist es wichtig, dass Prominente und Menschen des öffentlichen Lebens wie Kurt Krömer offen über ihre eigenen Erfahrungen sprechen, um anderen Betroffenen Mut zu machen und die Stigmatisierung psychischer Erkrankungen zu verringern.

In der folgenden Tabelle sind einige Fakten zu Depressionen in Deutschland aufgeführt:

Faktor Wert
Anzahl Betroffener Ca. 5,3 Millionen Menschen
Durchschnittsalter 46,3 Jahre
Behandlungsrate Ca. 67% erhalten keine Behandlung

Es ist wichtig, dass die Öffentlichkeit über diese Krankheit informiert wird und Betroffenen Unterstützung geboten wird. Die Offenheit von Prominenten wie Kurt Krömer und das Engagement der Robert-Enke-Stiftung tragen dazu bei, das Bewusstsein für das Thema Depression zu schärfen und betroffene Menschen zu ermutigen, Hilfe in Anspruch zu nehmen.



Quelle: Neue Osnabrücker Zeitung / ots

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Martin Schneider

Mit einem beeindruckenden Portfolio, das mehr als zwei Jahrzehnte Berufserfahrung umfasst, ist unser Redakteur und Journalist ein fester Bestandteil der deutschen Medienlandschaft. Als langjähriger Bewohner Deutschlands bringt er sowohl lokale als auch nationale Perspektiven in seine Artikel ein. Er hat sich auf Themen wie Politik, Gesellschaft und Kultur spezialisiert und ist bekannt für seine tiefgründigen Analysen und gut recherchierten Berichte.

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