Raus auf die Straße! Deine Präsenz macht den Unterschied! Wir stehen hinter Euch!

DänemarkGesundheitPolitikPresseschau

Umweltbundesamt schlägt Alarm: Verbotener Weichmacher im Urin von Kindern gefunden

Nach dem Fund eines seit Jahren verbotenen Weichmachers im Urin nordrhein-westfälischer Kinder schlägt das Umweltbundesamt (UBA) europaweit Alarm. Der Stoff, der die Fruchtbarkeit schädigen soll, ist auch bundesweit im Blut und Urin Erwachsener nachgewiesen worden. Die Fachgebietsleiterin im Umweltbundesamt, Marike Kolossa, berichtet, dass der Weichmacher DnHexP (Di-n-hexyl-Phthalat) auch bei der momentan laufenden 6. Deutschen Umweltstudie zur Gesundheit bundesweit in Urinproben Erwachsener festgestellt wurde. Dies ist ein ernstes Problem, für das es noch keine Erklärung gibt. Das Umweltbundesamt hat nun die EU-Chemikalienbehörde ECHA und die Europäische Umweltbehörde EEA alarmiert, damit europaweit nach dem Stoff gesucht wird.

Lokale Auswirkungen:
Der Fund des Weichmachers DnHexP im Urin nordrhein-westfälischer Kinder hat Auswirkungen auf die Gesundheit der Bevölkerung in der Region. Die Belastung mit diesem Stoff wurde als besorgniserregend eingestuft, und das Umweltbundesamt arbeitet aktiv daran, die Ursache und die Auswirkungen dieser Belastung zu untersuchen.

Historische Fakten:
Phthalate werden seit den 1920er Jahren industriell hergestellt und sind in einer Vielzahl von Produkten wie Kunststoffen, Farben und Lacken enthalten. Es gibt bereits seit Jahren Bedenken hinsichtlich der gesundheitlichen Auswirkungen von Phthalaten.

Tabelle mit relevanten Informationen:

Land Gefundene Weichmacher im Urin
Nordrhein-Westfalen DnHexP
Deutschland DnHexP
Dänemark DnHexP

Die Tabellendaten zeigen, dass der Weichmacher DnHexP in verschiedenen Ländern nachgewiesen wurde, was darauf hinweist, dass dies ein europaweites Problem sein könnte.

Es ist wichtig, dass die Bevölkerung über solche gesundheitlichen Risiken informiert wird, und es ist zu hoffen, dass die Behörden schnell Maßnahmen ergreifen, um die Ursache der Belastung zu identifizieren und die Gesundheitsrisiken zu minimieren.



Quelle: Westdeutsche Allgemeine Zeitung / ots

Mehr anzeigen

Martin Schneider

Mit einem beeindruckenden Portfolio, das mehr als zwei Jahrzehnte Berufserfahrung umfasst, ist unser Redakteur und Journalist ein fester Bestandteil der deutschen Medienlandschaft. Als langjähriger Bewohner Deutschlands bringt er sowohl lokale als auch nationale Perspektiven in seine Artikel ein. Er hat sich auf Themen wie Politik, Gesellschaft und Kultur spezialisiert und ist bekannt für seine tiefgründigen Analysen und gut recherchierten Berichte.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert

Schaltfläche "Zurück zum Anfang"