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Tragischer Unfall auf A2: Zeugen gesucht nach tödlichem Vorfall bei Gütersloh

Neue Erkenntnisse nach Sperrung auf A2 zwischen Gütersloh und Bielefeld

Die Sperrung der A2 zwischen Gütersloh und Bielefeld in Richtung Hannover, die aufgrund eines tragischen Unfalls in der Nacht zum Sonntag nötig wurde, ist mittlerweile wieder aufgehoben. Die Autobahnpolizei Bielefeld musste am Freitagvormittag zwei Fahrstreifen sperren, um Messungen zur Rekonstruktion des Unfalls durchzuführen. Dabei kam auch eine Drohne zum Einsatz. Obwohl der linke Fahrstreifen offen blieb, kam es zu einem Rückstau von bis zu fünf Kilometern, was für Autofahrer zu erheblichen Verzögerungen führte.

Ursprünglicher Unfallhergang

Ein 18-jähriger belgischer Fahrer eines Mazda blieb auf dem Standstreifen kurz hinter der Anschlussstelle Gütersloh liegen. Plötzlich stieg der junge Mann gegen 1.40 Uhr aus seinem Wagen aus und lief auf die Fahrbahn, als ein schwerer Sattelzug die Stelle passierte. Leider wurde der 18-Jährige von dem Lkw erfasst und erlitt tödliche Verletzungen, trotz des schnellen Eintreffens von zwei Notärzten.

Neue Ermittlungsansätze

Die Polizei untersucht den Unfall weiterhin intensiv und zieht verschiedene Möglichkeiten in Betracht. Dies umfasst sowohl eine potenzielle Panne des Mazda-Fahrers auf der Autobahn als auch die Berücksichtigung eines möglichen psychischen Ausnahmezustands des Verstorbenen. Um mehr Klarheit zu erlangen, bittet die Polizei um Zeugenaussagen von Verkehrsteilnehmern, die den Unfall beobachtet haben oder Informationen zum Fahrer des Mazda liefern können. Hinweise können unter Tel. 0521 5450 an die Polizei Bielefeld gemeldet werden.

NAG

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