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Zugbetrieb zwischen Kaiserslautern und Pirmasens eingestellt: Unterbesetzung im Stellwerk

Probleme im regionalen Zugverkehr der Pfalz

Die Bewohner der Pfalz stehen vor erheblichen Einschränkungen im regionalen Zugverkehr. Aufgrund einer Unterbesetzung im Stellwerk müssen ab 21:30 Uhr heute Abend (05. Juli) wichtige Verbindungen eingestellt werden. Die Strecken zwischen Kaiserslautern und Pirmasens sowie Pirmasens – Zweibrücken – St. Ingbert sind betroffen. Auch die Fahrt von Landau nach Pirmasens wird durch den Ausfall des letzten Zuges um 20:41 Uhr beeinträchtigt.

Ein Mangel an Fahrdienstleitern, die die elektronischen Stellwerke bedienen, führt zu diesen Maßnahmen. Die Situation soll sich bis Samstag um 6 Uhr wieder normalisieren, doch die fehlenden Triebfahrzeugführer auf anderen Strecken werden voraussichtlich zu weiteren Zugausfällen führen.

Auswirkungen auf verschiedenen Streckenabschnitten

  • In der Westpfalz sind die Linie S2 zwischen Kaiserslautern und Neustadt, einzelne Züge im Bereich Pirmasens – Landau und die Strecke Ramsen – Eisenberg – Grünstadt betroffen.
  • Im Bereich Südliche Weinstraße sind Störungen auf den Strecken Neustadt – Karlsruhe und Landau – Annweiler – Pirmasens zu erwarten.
  • In der nördlichen Weinstraße sind Beeinträchtigungen auf der Strecke Ramsen – Grünstadt – Freinsheim – Frankenthal zu verzeichnen.
  • Im S-Bahn-Netz können auf den Linien S3, S33, S39, S44 sowie S6 und S9 Einschränkungen auftreten.
  • Auf weiteren Strecken wie den Regionalbahnlinien Weinheim-Fürth, Worms-Biblis und Bensheim sowie RE 73 zwischen Heidelberg und Karlsruhe sind ebenfalls Zugausfälle möglich.

Arbeiten zur Minimierung von Ausfällen

Die Verantwortlichen arbeiten mit Hochdruck daran, durch Umplanung von Schichten die Anzahl der drohenden Zugausfälle zu reduzieren. Trotz der Bemühungen können noch nicht alle Arbeitsschichten bis zum Wochenende abgedeckt werden.

Es wird empfohlen, vor Reiseantritt die online-Reisemedien zu konsultieren und die gewünschte Verbindung zu überprüfen. Betroffene Züge werden in der Internet-Zugauskunft oder der DB-Navigator-App gekennzeichnet oder entfernt.

Die genannten Informationen sind vorbehaltlich weiterer Änderungen. Sollten zusätzliches Personal ausfallen, werden die Disponenten erneut umplanen müssen. Die Verkehrsvertragsmanagement RheinNeckarPfalz sowie die DB Regio AG halten die Reisenden über neue Entwicklungen auf dem Laufenden.

Solidarität und Verständnis gefordert

Es ist wichtig, dass die Fahrgäste Verständnis für die auftretenden Probleme im regionalen Zugverkehr aufbringen. Solidarität und Geduld sind jetzt gefragt, um gemeinsam diese Herausforderungen zu bewältigen.

Die Behörden sind bemüht, die Situation bestmöglich zu lösen und den normalen Zugverkehr so schnell wie möglich wiederherzustellen. Wir hoffen auf das Verständnis aller Betroffenen und stehen in engem Kontakt mit den Verantwortlichen, um die Krise zu bewältigen und einen reibungslosen Zugverkehr sicherzustellen.

NAG

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