Krefeld

Gemeinsame Bekämpfung von Giftködern: Stadt warnt Hundehalter und Spaziergänger

Gefahr für Haustiere und Menschen im Uerdinger Stadtpark

Die Bewohner von Krefeld sind in Sorge, nachdem mehrere Giftköder im Uerdinger Stadtpark entdeckt wurden. Hundehalter berichten von verstorbenen Tieren, die angeblich nach dem Verzehr eines solchen Köders gestorben sind. Die Stadt Krefeld bestätigt, dass Mitarbeiter des Ordnungsamtes die Köder einsammeln mussten, macht jedoch keine genauen Angaben zur Anzahl oder Aussehen der Köder.

Die Besorgnis in den Sozialen Medien wächst, insbesondere hinsichtlich der Sicherheit von Haustieren und Kindern. Einige Bürger spekulieren sogar über mögliche Zusammenhänge mit Gift-Boxen zur Nagerbekämpfung, die von der Kommunalbetrieb Krefeld (KBK) aufgestellt wurden. Der KBK betont jedoch, dass diese Boxen sicher seien und keine Gefahr für Haustiere oder Menschen darstellen.

Die Giftköder im Uerdinger Stadtpark stehen nicht in Verbindung mit den Rattenbekämpfungsmaßnahmen des KBK. Dennoch ist die Gefahr weiterhin real, vor allem für Hunde, die leicht Köder aufnehmen könnten. Bei Verdacht auf Vergiftung sollten Tierhalter sofort einen Tierarzt aufsuchen und Reste des Köders mitbringen, um eine schnellere Diagnose zu ermöglichen.

Maßnahmen zum Schutz vor Giftködern

Experten empfehlen, Hunde mit einem speziellen Maulkorb zu schützen und sie für das Aufnehmen von Ködern zu sensibilisieren. Darüber hinaus wird Eltern geraten, ihre Kinder über die Gefahren von Giftködern aufzuklären, um Unfälle zu vermeiden. Spaziergänger, die verdächtige Köder finden, sollten diese umgehend den Behörden melden, jedoch nicht selbst handhaben, um ihre eigene Sicherheit nicht zu gefährden.

Die Giftköder-Alarm im Uerdinger Stadtpark stellt daher eine ernste Bedrohung für die Gemeinschaft dar und erfordert erhöhte Aufmerksamkeit sowie präventive Maßnahmen, um Haustiere und Menschen vor Schaden zu bewahren.

NAG

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