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Genetische Risikofaktoren für Herzinfarkte entdeckt: Neue Therapieansätze

Neue Hoffnung in der Herzforschung an der Universität zu Lübeck

Die Forschungseinrichtungen der Universität zu Lübeck haben kürzlich bahnbrechende Erkenntnisse in der Herz-Kreislauf-Forschung erzielt, die bedeutende Auswirkungen auf die Prävention von Herzinfarkten und Schlaganfällen haben könnten.

Dr. Redouane Aherrahrou, ein renommierter Forscher am Institut für Kardiogenetik, leitet eine Studie, die genetische Faktoren untersucht, die die Stabilität von atherosklerotischen Plaques beeinflussen und somit das Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen erhöhen.

Das Team um Dr. Aherrahrou konnte durch die Kombination von genetischen Daten und modernen bioinformatischen Methoden neue Erkenntnisse gewinnen. Insbesondere eine genetische Variante im LTBP1-Gen wurde identifiziert, die eine vielversprechende Möglichkeit zur Regulierung von stabileren Plaques darstellt.

Durch die Identifizierung dieser genetischen Varianten haben die Forscher möglicherweise einen Schlüssel zur Entwicklung neuer Diagnose- und Behandlungsmethoden zur Vorbeugung von Herzinfarkten und Schlaganfällen gefunden. Diese Entdeckungen könnten dazu beitragen, Patienten mit einem höheren Risiko gezielt zu identifizieren und zu behandeln, um ihr Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen zu verringern.

Die Veröffentlichung dieser bahnbrechenden Studie in der Fachzeitschrift Arteriosclerosis, Thrombosis, and Vascular Biology markiert einen wichtigen Meilenstein in der Herzforschung und lässt Neuigkeiten über die Entwicklung neuer Therapien zur Bekämpfung von Herz-Kreislauf-Erkrankungen hoffen.

Kontakt für weitere Informationen:

  • Dr. Redouane Aherrahrou
  • Institut für Kardiogenetik
  • Universität zu Lübeck
  • Ratzeburger Allee 160, 23562 Lübeck
  • E-Mail: redouane.aherrahrou(at)uni-luebeck(dot)de

NAG

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