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Nach Beben in der Türkei und Syrien: Hilfsorganisation fordert mehr Unterstützung

Die Welthungerhilfe berichtet, dass ein Jahr nach dem verheerenden Beben im Südosten der Türkei und im Nordwesten Syriens die Situation für Millionen von Menschen immer noch schwierig ist. Über 56.000 Menschen starben bei der Naturkatastrophe, und mehr als 20 Millionen waren betroffen. In der Türkei wird der Wiederaufbau fortgesetzt, aber in einigen Regionen gibt es immer noch eingeschränkten Zugang zu Trinkwasser, Sanitäreinrichtungen und Gesundheitsleistungen. In Nordwestsyrien müssen die meisten Familien immer noch in zerstörten Häusern oder Zelten leben. Die Menschen dort waren schon vor dem Beben aufgrund des jahrelangen Bürgerkriegs auf humanitäre Hilfe angewiesen. Die Welthungerhilfe leistet bereits Nothilfe in der Region und fordert mehr Unterstützung, Sicherheit und finanzielle Mittel für die betroffenen Menschen.

Die Welthungerhilfe ist eine der größten privaten Hilfsorganisationen in Deutschland und hat bereits zehn Millionen Euro an privaten Spenden und 8,5 Millionen Euro öffentlicher Förderung aus Deutschland und der EU für Nothilfeleistungen bereitgestellt. Die Organisation arbeitet nach dem Prinzip der Hilfe zur Selbsthilfe und setzt sich für “Zero Hunger bis 2030” ein.

Lokale Auswirkungen oder Kontext:

Die Situation in der türkisch-syrischen Grenzregion ist nach wie vor kritisch, insbesondere in Nordwestsyrien, wo die meisten Familien weiterhin in zerstörten Häusern oder Zelten leben. Es fehlen Jobs und Einkommensmöglichkeiten, was die Menschen in eine verzweifelte Lage bringt. Die steigenden Lebensmittelpreise verschärfen die Situation zusätzlich. Die Welthungerhilfe fordert daher dringend mehr Sicherheit, finanzielle Mittel und eine echte Perspektive für die betroffenen Menschen.

Historische Fakten:

Die Bürgerkriegssituation in Syrien hat bereits vor dem Beben zu einer humanitären Krise geführt, und die Naturkatastrophe hat die Situation noch verschlimmert. Die Menschen in Nordwestsyrien leiden seit fast 13 Jahren unter Krieg und Vertreibung und sehnen sich nach Frieden und Sicherheit.

Tabelle mit relevanten Informationen:

Land/Region Betroffene Todesfälle Nothilfe bereitgestellt
Türkei Millionen 56.000 10 Mio. Euro Spenden
Nordwestsyrien Millionen 8,5 Mio. Euro Förderung

Die Situation in der türkisch-syrischen Grenzregion bleibt weiterhin kritisch, und die betroffenen Menschen benötigen dringend internationale Unterstützung, um ihre Lebensbedingungen zu verbessern. Die Welthungerhilfe leistet bereits Nothilfe, fordert aber zusätzlich finanzielle Mittel und eine echte Perspektive für die betroffenen Menschen.



Quelle: Deutsche Welthungerhilfe e.V. / ots

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Martin Schneider

Mit einem beeindruckenden Portfolio, das mehr als zwei Jahrzehnte Berufserfahrung umfasst, ist unser Redakteur und Journalist ein fester Bestandteil der deutschen Medienlandschaft. Als langjähriger Bewohner Deutschlands bringt er sowohl lokale als auch nationale Perspektiven in seine Artikel ein. Er hat sich auf Themen wie Politik, Gesellschaft und Kultur spezialisiert und ist bekannt für seine tiefgründigen Analysen und gut recherchierten Berichte.

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