Pforzheim

Schmuckmuseum Pforzheim: Besucher gestalten Schmuckausstellung selbst

Vielfältige Einblicke in die Welt des Schmucks – Schmuckmuseum zeigt neue Ausstellungen

Das Schmuckmuseum in Pforzheim lädt alle Schmuckliebhaber zu einer besonderen Entdeckungsreise ein. Im Rahmen der ORNAMENTA 2024 präsentiert das Museum zwei spannende Ausstellungen unter dem Motto „Ausgeräumt“. Dabei stehen sowohl die Partizipation der Besucher als auch die individuellen künstlerischen Positionen im Fokus.

Workshops und Partizipation

In der historischen Sammlung haben Besucher die einzigartige Möglichkeit, selbst Schmuckstücke zusammenzustellen und an einer Ausstellung teilzunehmen. Die Besucher können in Workshops experimentieren und ihre Kreativität entfalten, während sie die Sammlung des Museums neu entdecken. Dabei werden grundlegende Fragen rund um Schmuck diskutiert: Warum tragen wir Schmuck? Muss Schmuck tragbar sein? Wo liegt der Wert von Schmuck und was macht ihn wertvoll? Darüber hinaus werden Besucher mit der Videoarbeit „Du bist wertvoll“ von The Artpole konfrontiert, die den Fokus auf den Menschen, nicht auf die Objekte, legt. Interessierte können sich für die Workshops per E-Mail an schmuckmuseum@pforzheim.de anmelden. Jede Woche werden auf Instagram neue Schmuckstücke zur Abstimmung freigegeben, wobei die Objekte mit den meisten Stimmen ausgestellt werden.

Schmuckkunst im Dialog

In der modernen Sammlung präsentiert der renommierte Schmuckkünstler Sam Tho Duong eigene Werke neben Arbeiten von zehn befreundeten Schmuckgestaltern und der modernen Sammlung des Museums. Durch diesen Dialog entsteht eine faszinierende Vielfalt an Schmuckkunst, die die Besucher in ihren Bann zieht. Sam Tho Duong erklärt seine Auswahl der Künstler: „Ich wurde von der Schmuckkunst dieser Künstler in verschiedenen Schaffensphasen inspiriert.“

Beteiligte Künstlerinnen und Künstler

Die Ausstellung „Ausgesucht“ zeigt Werke von Künstlern wie David Bielander, Alexander Blank, Helen Britton, Paul Derrez, Sam Tho Duong, Mirjam Hiller, Jiro Kamata, Daniel Kruger, Silke Spitzer, Christoph Straube und Lifu Zhou. Diese vielfältige Auswahl ermöglicht es den Besuchern, verschiedene Stile und Techniken zu entdecken.

Beide Ausstellungen, sowohl die partizipative als auch die individuelle, laden dazu ein, sich mit den Werten, der symbolischen Bedeutung und den emotionalen Aspekten von Schmuck auseinanderzusetzen. Das Schmuckmuseum möchte gemeinsam mit seinen Besuchern und Partnern erforschen, was Schmuck für sie besonders wertvoll macht.

Die Ausstellungen wurden von Cornelie Holzach, Katja Poljanac und Isabel Schmidt-Mappes konzipiert und bieten den Besuchern vielfältige Einblicke in die Welt des Schmucks. Der Eintritt zu den Ausstellungen ist im Ticket für die Dauerausstellung des Museums enthalten.

NAG

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