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Deutsche Umwelthilfe fordert Zustimmung zu EU-Flottengrenzwerten für Lkw und Busse

Die Deutsche Umwelthilfe (DUH) fordert von der Bundesregierung, den neuen europäischen CO2-Flottengrenzwerten der EU für Lkw und Busse zuzustimmen und nicht abermals vor der FDP einzuknicken, die das Vorhaben in letzter Sekunde stoppen will. Die 180-Grad-Wende der FDP schade nicht nur dem Ansehen der Bundesregierung in Europa, sondern gefährde das Vorankommen bei gemeinschaftlichen europäischen Klimaschutzvorhaben massiv, kritisiert die DUH.

Der Bundesgeschäftsführer der DUH, Jürgen Resch, betont, dass die Bundesregierung sich nicht länger von der FDP am Nasenring durch die Manege führen lassen dürfe. Die Klientelpartei blockiere systematisch Klimaschutzvorhaben und verhindere deren Umsetzung. Insbesondere die FDP versuche in letzter Sekunde ein Schlupfloch für energiefressende E-Fuels und klimaschädliche Agrokraftstoffe aus Palmöl, Soja und Co. in die Verordnung zu integrieren. Dies stehe im Widerspruch zu den klaren Forderungen der Industrie und gefährde die dringend benötigten Klimaschutzmaßnahmen im Verkehrsbereich.

Im Hintergrund steht die bereits im Januar getroffene Einigung des EU-Parlaments und der Mitgliedsstaaten, wonach die durchschnittlichen CO2-Emissionen neuer Lkw bis 2040 um 90 Prozent reduziert werden sollen. Das deutsche Verkehrsministerium unter Volker Wissing hatte dem Kompromiss zunächst zugestimmt, blockierte das Vorhaben jedoch kurz vor der Abstimmung.

Es ist wichtig zu beachten, dass Deutschland bereits im Jahr 2023 nach einer Klage der Deutschen Umwelthilfe zu mehr Klimaschutz verurteilt wurde. Dies unterstreicht die Dringlichkeit von Klimaschutzmaßnahmen.

Tabelle:

EU-Parlament und Mitgliedsstaaten Einigung Reduktion der CO2-Emissionen neuer Lkw bis 2040 um 90%
Verkehrsministerium Zustimmung und kurzfristige Blockade des Vorhabens

Es bleibt abzuwarten, wie die Bundesregierung auf die Forderungen der DUH reagieren wird und ob eine Zustimmung zu den europäischen Klimaschutzmaßnahmen erfolgen wird. Die Entscheidungen in diesem Bereich werden maßgeblich zur Erreichung der Klimaziele und zur Reduzierung der CO2-Emissionen im Verkehrssektor beitragen.



Quelle: Deutsche Umwelthilfe e.V. / ots

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Martin Schneider

Mit einem beeindruckenden Portfolio, das mehr als zwei Jahrzehnte Berufserfahrung umfasst, ist unser Redakteur und Journalist ein fester Bestandteil der deutschen Medienlandschaft. Als langjähriger Bewohner Deutschlands bringt er sowohl lokale als auch nationale Perspektiven in seine Artikel ein. Er hat sich auf Themen wie Politik, Gesellschaft und Kultur spezialisiert und ist bekannt für seine tiefgründigen Analysen und gut recherchierten Berichte.

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