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Lokalpolitiker übt scharfe Kritik an Landesregierung wegen fehlender Verkehrsentscheidungen

Bürgermeister stellt Potsdam wegen mangelnder Transparenz in Frage

Bei einem öffentlichen Statement während des Jahresempfanges hat Bürgermeister Detlef Tabbert von Templin die Landesregierung heftig kritisiert. Der lang anhaltende Mangel an Entscheidungen bezüglich des Schienenpersonennahverkehrs auf der Strecke der RB 63 zwischen Templin-Joachimsthal und Eberswalde sorgt für Unzufriedenheit bei den örtlichen Behörden.

Die Forderung nach einer Nutzen-Kosten-Rechnung für eine mögliche Wiederaufnahme des Zugverkehrs stößt auf taube Ohren. Trotz eines bereits erarbeiteten Gutachtens von verschiedenen Landkreisen und Gemeinden, darunter Joachimsthal und Gerswalde, hat das Land noch keine Maßnahmen ergriffen. Dies führt zu zunehmendem Unmut und dem Vorwurf der Ignoranz seitens der Regierung.

Neben der Blockade des Bahnverkehrs stehen auch städtebauliche Projekte in der Kritik. Die langwierige Bürokratie in Potsdam verhindert die Umsetzung von Bauplänen, darunter die Errichtung eines Hotels in Herzfelde und eines Wohngebiets an der Knehdener Straße. Die Stadt Templin weist darauf hin, dass nicht alle benötigten Baugrundstücke frei verfügbar sind, wodurch die Entwicklung neuer Standorte erschwert wird.

Die Forderung nach mehr Transparenz und Effizienz in den Entscheidungsprozessen seitens der Landesregierung wird von lokalen Vertretern lautstark unterstützt. Es bleibt abzuwarten, ob die Kritik Wirkung zeigt und Veränderungen in der Verwaltungspraxis herbeiführt.

NAG

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