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Stavenhagen’s Unkel Bräsig: Ausstellung in Schwerin enthüllt einzigartige Holzplastik

Eine Reise mit dem „Unkel Bräsig“ nach Schwerin

Die kleine Stadt Stavenhagen entsendet ihre Holzplastik des berühmten Romancharakters „Unkel Bräsig“ aus Fritz Reuters Werk „Ut mine Stromtid“ auf eine Reise nach Schwerin. Dort wird die restaurierte Figur Teil der neuen Sonderausstellung „Erinnern an Reuter“ der Stiftung Mecklenburg sein, und erstmals der Öffentlichkeit präsentiert. Bisher war die Plastik nur im Archiv des Reutersmuseums zu bewundern, da sie aufgrund ihrer Größe keinen Platz in der Dauerausstellung fand.

Ein einzigartiges Kunstwerk aus Holz

Die Holzplastik, geschaffen vom Berliner Bildhauer, Maler und Schauspieler Hans Hubert Dietzsch um 1910, anlässlich des 100. Geburtstages von Reuter, gilt als etwas Besonderes. Die Signatur „H. H. Dietzsch“ im hinteren Teil der Figur verweist auf den Künstler. Seit knapp zwei Jahren gehört das Kunstwerk zum Fundus des Museums, nachdem es von einer Familie aus Nordrhein-Westfalen dem Förderverein der Reuter-Museen übereignet wurde und restauriert werden konnte.

Stavenhagen trägt zur Ausstellung bei

Das Reutermuseum in Stavenhagen leiht für mehrere Monate zusätzlich zur Holzplastik des „Unkel Bräsig“ auch eine Fahne des Plattdeutschen Vereins „Fritz Reuter von 1910“ Lübeck aus. Die Ausstellung im Schleswig-Holstein-Haus wird am 10. Juli eröffnet und bis zum 10. November zu sehen sein. Die Stiftung Mecklenburg, die sich der Sammlung und dem Erhalt mecklenburgischer Geschichte widmet, freut sich über die Leihgaben aus Stavenhagen und bietet den Besuchern tiefe Einblicke in die Vergangenheit und die Gegenwart Mecklenburgs.

NAG

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