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Mecklenburg-Vorpommern erwartet bis zu 18 Millionen Touristen in diesjähriger Sommerferiensaison

Mecklenburg-Vorpommern setzt auf eine erfolgreiche Sommersaison

Die Sommerferien haben begonnen, und auch wenn das Wetter noch nicht so recht mitspielt, sind viele Menschen bereits auf dem Weg an die Ostsee nach Mecklenburg-Vorpommern, um dort ihren Urlaub zu verbringen.

Der Landestourismusverband rechnet für diese Saison mit bis zu 18 Millionen Übernachtungen in Mecklenburg-Vorpommern. Diese Prognose umfasst nicht nur die Beherbergungsbetriebe ab zehn Betten, sondern auch nicht kommerzielle Ferienwohnungen, Apartments und andere Privatunterkünfte, sagt Verbandschef Tobias Woitendorf. Damit bleibt man ungefähr auf dem Niveau des Vorjahres.

Die Beherbergungsbetriebe erwarten für die Monate Juli und August eine durchschnittliche Auslastung von jeweils 81 Prozent. Dieser Wert liegt nur minimal unter dem des Vorjahreszeitraums. Obwohl der Juni wettertechnisch nicht besonders gut war, hofft Woitendorf auf eine erfolgreiche Sommersaison und erwartet in den kommenden zwei Monaten wieder über zehn Millionen Übernachtungen. Im Jahr 2023 waren es 10,7 Millionen.

Der Tourismusverband setzt besonders auf den Beginn der Sommerferien in Nordrhein-Westfalen, dem bevölkerungsreichsten Bundesland. NRW ist einer der wichtigen Märkte für die Region im Nordosten Deutschlands. Die Sommerferien in Mecklenburg-Vorpommern und Schleswig-Holstein starten erst am 22. Juli, gefolgt von Bayern (29. Juli) und Baden-Württemberg (25. Juli).

Die kommenden Monate werden also zeigen, ob Mecklenburg-Vorpommern eine erfolgreiche Sommersaison erleben wird. Der Tourismusverband setzt auf eine stabile Auslastung der Beherbergungsbetriebe und hofft, dass die Feriengäste trotz des wetterbedingten Juni einen schönen Urlaub an der Ostsee verbringen werden.

NAG

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