BrandenburgNordhausenSachsenThüringen

Dialog über Demokratie und Meinungsfreiheit: PEN-Veranstaltung in Nordhausen

Demokratie und Meinungsfreiheit im Fokus des Gesprächsabends in Nordhausen

Am 27. August 2024 um 18 Uhr lädt das Theater Nordhausen zu einer besonderen Veranstaltung ein, die sich mit dem Thema „Das wird man ja wohl noch sagen dürfen – Gespräche über Demokratie und Meinungsfreiheit“ auseinandersetzt. Mit der Organisation von insgesamt 37 Events, die im Vorfeld der Landtagswahlen in Sachsen, Thüringen und Brandenburg stattfinden, möchte die internationale Autorenvereinigung PEN den gesellschaftlichen Dialog über Meinungsfreiheit fördern.

Unter der Leitung von Romy Gehrke, Kulturredakteurin beim MDR, werden der Journalist, Theologe und Musiker Stephan Anpalagan sowie die Journalistin Anna Schneider über die Herausforderungen und Chancen diskutieren, die Meinungsfreiheit in der heutigen Gesellschaft bietet. Stephan Anpalagan, Lehrbeauftragter an der Hochschule für Polizei und öffentliche Verwaltung NRW, hat mit seinem Sachbuch „Kampf und Sehnsucht in der Mitte der Gesellschaft“ wichtige Impulse gesetzt. Anna Schneider, bekannt für ihre Streitschrift „Freiheit beginnt beim Ich – Liebeserklärung an den Liberalismus“, wird aus ihrer Perspektive als Journalistin für die „Welt“ sprechen.

Die Veranstaltung wird durch die Stadtbibliothek „Rudolf Hagelstange“ Nordhausen und den Förderverein der Stadtbibliothek Nicolai in foro unterstützt und ist für alle Interessierten kostenfrei zugänglich. Es handelt sich nicht um einen politischen Schlagabtausch, sondern vielmehr um einen offenen und ehrlichen Austausch über die Bedeutung und Wahrung der Meinungsfreiheit in unserer Gesellschaft.

Das Theater im Anbau bietet den idealen Rahmen für dieses wichtige Gespräch, das dazu beitragen soll, Missverständnisse abzubauen und die Grundlage für einen respektvollen Umgang miteinander zu schaffen. Die Veranstalter betonen, dass Meinungsfreiheit nicht die Abwesenheit von Meinungsverschiedenheiten bedeutet, sondern vielmehr die Möglichkeit, unterschiedliche Standpunkte konstruktiv zu diskutieren und voneinander zu lernen.

In einer Zeit, in der viele Menschen sich unsicher fühlen, ob sie ihre Meinung frei äußern können, ist es von großer Bedeutung, solche Gespräche zu führen. Denn nur wenn wir bereit sind, zuzuhören und respektvoll miteinander umzugehen, können wir eine lebendige Demokratie bewahren. Daher ist es ermutigend zu sehen, dass Initiativen wie die Gesprächsreihe des PEN dazu beitragen, unsere demokratischen Werte zu stärken und die Meinungsfreiheit zu verteidigen. – NAG

Schaltfläche "Zurück zum Anfang"