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Kartoffel-Irrtum bei Rewe: Verbraucherzentrale mahnt falsche Regionalangaben ab

Thüringen: Verbraucherzentrale kritisiert irreführende Lebensmittel-Kennzeichnung

In einer aktuellen Entwicklung hat die Verbraucherzentrale Thüringen ein Lebensmittelgeschäft im Wartburgkreis wegen falscher Angaben auf Produkten abgemahnt. Die aufgetretene Problematik bezieht sich auf Kartoffeln, die fälschlicherweise als regional beworben wurden, obwohl sie aus Ägypten stammen. Dies führt zu Unklarheiten bei den Verbrauchern, die durch die falsche Deklaration getäuscht werden.

Erhebliche Distanz zur angeblich regionalen Herkunft

Die Verbraucherschützer haben festgestellt, dass die Kartoffeln, die in dem betroffenen Rewe-Markt angeboten wurden, tatsächlich eine Distanz von 4.000 Kilometern zurückgelegt haben, bevor sie in die Regale gelangten. Dieser Fall verdeutlicht die Bedeutung einer transparenten und korrekten Kennzeichnung von Lebensmitteln, um Verbrauchertäuschung zu vermeiden.

Sanktionen bei fehlerhafter Kennzeichnung

Nachdem die irreführende Kennzeichnung aufgedeckt wurde, hat die Verbraucherzentrale Thüringen den Rewe-Markt abgemahnt und eine Unterlassungserklärung erwirkt. Sollte es zu weiteren Verstößen kommen, muss der Händler mit finanziellen Sanktionen rechnen. Diese Maßnahmen dienen dazu, Verstöße gegen die Verbraucherrechte zu ahnden und für eine korrekte Produktkennzeichnung zu sorgen.

Weitere Fälle von Verbrauchertäuschung

Neben dem Vorfall im Rewe-Markt wurden auch Aldi Nord-Filialen in Erfurt und Jena von der Verbraucherzentrale Thüringen abgemahnt. Der Discounter hatte es versäumt, den Grundpreis für verpacktes Obst und Gemüse anzugeben, was eine transparente Preisgestaltung erschwert. Durch die Intervention der Verbraucherschützer konnte eine Unterlassungserklärung erwirkt werden, um zukünftige Verstöße zu verhindern.

NAG

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