CoesfeldWetter und Natur

Erfolgreiche Reitturniere trotz widriger Wetterbedingungen in Senden

Wenn der Wind das Sagen hat

Das Reitturnier des RV Senden wurde am Freitag von unvorteilhaftem Wetter begleitet. Eine dicke Wolkendecke hing über dem Reitgelände am Kanal, und am Nachmittag begann es leicht zu regnen. Für Zuschauer und Organisatoren war es angesichts der vorherigen Wochen sicherlich kein Glücksgriff.

Eine ungeplante Herausforderung

Die kühlere Temperatur kam den Reitern und ihren Pferden im Parcours und im Dressurviereck zugute. Aber der Wind brachte unerwartete Probleme. Während des M*-Springens für Nachwuchstalente fiel ein Hindernis während des Ritts von Nils Ohmen vom RV Nienberge-Schonebeck vollständig, obwohl die Stute Maybe a Bee es nicht einmal gestreift hatte. Der Wind hatte entschieden, dass die Hürde zu leicht war.

Der Parcours schien den Teilnehmern im Allgemeinen recht leicht zu fallen, da 11 von 22 Paaren fehlerfrei abschlossen. Trotzdem schafften es zwei Paare nicht in die Platzierung. War der Parcours zu einfach gestaltet? Siegerin Katharina von Essen verneinte diese Vermutung und betonte, dass der Boden den Pferden gute Sprungbedingungen bot.

Doppelter Erfolg für eine Reiterin aus Albachten

Katharina von Essen vom RV Albachten konnte gleich doppelt triumphieren: Sie gewann mit No Limit und belegte mit Cascadero die zweitschnellste Zeit. Ihr Start beim Turnier in Senden zahlte sich also aus, nachdem sie zuvor bereits das L-Springen für Nachwuchstalente gewonnen hatte.

Den dritten Platz in der Prüfung auf M-Niveau sicherte sich Immo Peltzer vom RV von Nagel Herbern mit seinem Wallach Carly. Nils Ohmen wurde trotz Zeitabzug wegen des umgeworfenen Hindernisses als Erster gewertet, da er seinen Lauf unterbrechen musste.

Siegerin in der Springpferdeprüfung

Johanna Schulze Thier vom RV von Nagel Herbern und ihre Stute Christie’s konnten sich in der Springpferdeprüfung auf L-Niveau mit einer Wertnote von 8,5 die Siegerschleife sichern.

NAG

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