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Finanzierung von Wohnimmobilien 2023 rückläufig: Hüttig & Rompf sieht Stabilisierung im Schlussquartal

Der Immobilienmarkt in Deutschland war im Jahr 2023 einem deutlichen Wandel unterzogen. Die Finanzierungen von Wohnimmobilien waren rückläufig, doch es gab eine leichte Erholung zum Jahresschluss. Insbesondere ältere Bestandsimmobilien gewannen an Bedeutung, während Neubauten an Gewicht verloren. Das Finanzierungsumfeld bleibt weiterhin herausfordernd, dennoch gibt es Hinweise auf eine Stabilisierung im Schlussquartal.

Laut Benjamin Papo, dem Vorstandsvorsitzenden der Hüttig & Rompf AG, stimmt die vorsichtige Rückkehr der Eigennutzer in den Markt zuversichtlich, auch wenn viele potenzielle Käufer weiterhin abwarten. Es wird betont, dass die Politik mehr Mut in der Förderung von Wohneigentum zeigen sollte, um den Wohnungsmarkt zu beleben.

Ein interessanter Aspekt ist die Präferenzverschiebung hin zu älteren Bestandsimmobilien, da diese preisgünstiger waren im Vergleich zu teureren Neubauten, die unter gestiegenen Bau- und Materialkosten litten. Die Daten von Hüttig & Rompf bestätigen außerdem, dass die Preise für Wohnimmobilien in Deutschland im Jahr 2023 erstmals wieder gefallen sind.

Trotz des Preisverfalls ist die Belastung für die Finanzierungsnehmer gestiegen, hauptsächlich aufgrund der im Jahresverlauf stark angestiegenen Bauzinsen. Dennoch raten Experten zum Kauf, da das Finanzierungsumfeld deutlich freundlicher geworden ist.

In Bezug auf die Zinsentwicklung zeigen die Finanzierungen mit kürzerer Zinsbindung, dass viele Käufer mittelfristig von fallenden Bauzinsen ausgehen. Es wird darauf hingewiesen, dass das Umfeld für die Bauzinsen volatil bleiben dürfte, aber Immobilienpreise und Mieten wieder steigen könnten.

Insgesamt deutet dieser Wandel auf eine mögliche Erholung des Immobilienmarktes hin, abhängig von verschiedenen Faktoren wie der Zins- und Inflationsentwicklung. Es wird den potenziellen Bauherren geraten, nicht zu lange abzuwarten, sondern die aktuellen Möglichkeiten zu prüfen.



Quelle: Hüttig & Rompf / ots

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Martin Schneider

Mit einem beeindruckenden Portfolio, das mehr als zwei Jahrzehnte Berufserfahrung umfasst, ist unser Redakteur und Journalist ein fester Bestandteil der deutschen Medienlandschaft. Als langjähriger Bewohner Deutschlands bringt er sowohl lokale als auch nationale Perspektiven in seine Artikel ein. Er hat sich auf Themen wie Politik, Gesellschaft und Kultur spezialisiert und ist bekannt für seine tiefgründigen Analysen und gut recherchierten Berichte.

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