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Krebsbehandlungen: Zahl der stationären Aufenthalte auf tiefstem Stand seit 20 Jahren

Die Anzahl der stationären Krebsbehandlungen ist im Jahr 2022 erneut gesunken und erreichte den niedrigsten Stand der letzten 20 Jahre. Der Rückgang von 2% gegenüber dem Vorjahr könnte auf Verbesserungen bei Prävention, Vorsorge und Behandlung zurückzuführen sein. Krebs war der Grund für jeden zwölften Krankenhausaufenthalt, wobei Menschen im Alter von 60 bis 79 Jahren besonders häufig betroffen waren. Lungen- und Bronchialkrebs war die häufigste Ursache für stationäre Krebsbehandlungen, gefolgt von Darm-, Brust-, Haut- und Harnblasenkrebs. Die Zahl der Todesfälle aufgrund von Krebs ist zwar gestiegen, jedoch hauptsächlich auf die Alterung der Bevölkerung zurückzuführen. Trotzdem ist Krebs weiterhin die zweithäufigste Todesursache in Deutschland. Lungen- und Bronchialkrebs bleibt dabei die häufigste krebsbedingte Todesursache, gefolgt von Darm-, Bauchspeicheldrüsen-, Brust- und Prostatakrebs.

In unserem lokalen Kontext zeigt sich ein ähnlicher Trend, wobei der Rückgang bei den stationären Krebsbehandlungen auf verbesserte Gesundheitsvorsorge und Behandlungsmöglichkeiten hinweisen könnte. Die häufigsten Krebsarten, die zu stationären Aufenthalten führen, spiegeln auch die weltweiten Trends wider, wobei Lungen-, Darm- und Brustkrebs führend sind. Diese Daten unterstreichen die Bedeutung einer konsequenten Prävention und Früherkennung.

Im folgenden Abschnitt sind einige statistische Informationen zu den häufigsten Arten von Krebs sowie deren stationären Behandlungen und Todesursachen aufgeführt:

Krebsart Anteil an stationären Behandlungen Anteil an Todesfällen
Lungen- und Bronchialkrebs 12 % 20 %
Darmkrebs 10 %
Brustkrebs 9 %
Hautkrebs 8 %
Harnblasenkrebs 7 %

Es ist wichtig zu beachten, dass präventive Maßnahmen und Früherkennungsuntersuchungen eine sinnvolle Investition sind, um die Behandlung von Krebserkrankungen zu verbessern und die Anzahl der Todesfälle zu reduzieren. Diese Daten bieten einen Einblick in die Herausforderungen und Möglichkeiten im Umgang mit Krebserkrankungen in Deutschland und ermutigen zu weiteren Forschungs- und Behandlungsmöglichkeiten, um die Belastung durch Krebs zu verringern.



Quelle: Statistisches Bundesamt / ots

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Martin Schneider

Mit einem beeindruckenden Portfolio, das mehr als zwei Jahrzehnte Berufserfahrung umfasst, ist unser Redakteur und Journalist ein fester Bestandteil der deutschen Medienlandschaft. Als langjähriger Bewohner Deutschlands bringt er sowohl lokale als auch nationale Perspektiven in seine Artikel ein. Er hat sich auf Themen wie Politik, Gesellschaft und Kultur spezialisiert und ist bekannt für seine tiefgründigen Analysen und gut recherchierten Berichte.

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