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Krypto-Assets und Wallets: Neues System zur Einhaltung von AML- und Geldtransferverordnung – IDnow tritt Konsortium bei

Die Pressemitteilung informiert über das geplante System, um die Einhaltung der Anti-Geldwäsche-Verordnung (AML) und der Geldtransferverordnung (TFR) durch Anbieter von Krypto-Assets und selbst gehostete Wallets sicherzustellen. Die beteiligten Partner, darunter die IOTA Foundation, walt.id, SPYCE.5 und Bloom Labs, haben das gemeinsame Ziel, Crypto Asset Service Providers (CASPs) und selbst gehostete Wallets mit den Vorgaben der EU-Verordnungen in Einklang zu bringen.

Die neu erlassene TFR-Verordnung zielt darauf ab, den Transfer von Kryptowerten innerhalb der EU zu regulieren. Gemäß dieser Verordnung müssen sämtliche Transaktionen von Kryptowährungen die Identifikationsdaten sowohl des Absenders als auch des Empfängers enthalten. Dies bedeutet, dass CASPs sich an die TFR halten müssen und ähnliche Vorschriften wie andere Finanzinstitute zur Verhinderung von Geldwäsche einhalten müssen. Eine Herausforderung bei der Einhaltung der neuen Vorschriften für CASPs ist die Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO), die es verbietet, personenbezogene Daten auf Blockchains oder Distributed-Ledger-Technologien zu speichern.

Um diese Herausforderung zu lösen, haben sich die Partner zu einem Konsortium zusammengeschlossen und ein System vorgeschlagen, das eine vertrauenswürdige Partei befähigt, den Identifizierungsprozess zu tokenisieren, ohne dabei personenbezogene Daten preiszugeben. Die Lösung basiert auf einer Ethereum Virtual Machine (EVM) kompatiblen IOTA Smart Contract Chain und wird von walt.id entwickelt und gewartet. IDnow wird die Lösung zur Identitätsverifizierung liefern, Bloom Labs ermöglicht es den Nutzern, die Token zu speichern, und SPYCE.5 stellt die notwendige Infrastruktur bereit.

Die Aussagen der beteiligten Parteien betonen die Bedeutung der Innovation in der Kryptoindustrie, um den regulatorischen Anforderungen gerecht zu werden und ein nahtloses Nutzererlebnis zu schaffen.

In der untenstehenden Tabelle sind einige der beteiligten Partner und deren Aufgaben im Konsortium dargestellt:

Partner Aufgabe
IOTA Foundation Unterstützung der Smart Contract Chain und Entwicklung des EVM
walt.id Entwicklung, Bereitstellung und Wartung des „Trusted Witness Service“
IDnow Bereitstellung der Lösung zur Identitätsverifizierung
Bloom Labs Ermöglicht Nutzern das Speichern der Token und Nachweis des Besitzes
SPYCE.5 Bereitstellung der essentiellen Infrastruktur für Interchain-Kommunikation und Transaktionsvalidierung


Quelle: IDnow / ots

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Martin Schneider

Mit einem beeindruckenden Portfolio, das mehr als zwei Jahrzehnte Berufserfahrung umfasst, ist unser Redakteur und Journalist ein fester Bestandteil der deutschen Medienlandschaft. Als langjähriger Bewohner Deutschlands bringt er sowohl lokale als auch nationale Perspektiven in seine Artikel ein. Er hat sich auf Themen wie Politik, Gesellschaft und Kultur spezialisiert und ist bekannt für seine tiefgründigen Analysen und gut recherchierten Berichte.

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