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NABR reicht erweiterte Petition zur Anfechtung der Einstufung von Langschwanzmakaken in die IUCN ein

In Zusammenarbeit mit anerkannten, unabhängigen Wissenschaftlern hat die Nationale Vereinigung für Biomedizinische Forschung (NABR) eine erweiterte Petition bei der Weltnaturschutzunion (IUCN) eingereicht, in der sie die Einstufung des Langschwanzmakaken als „gefährdet” oder „verletzlich” nach den Kriterien der IUCN anfechtet.

Die NABR fordert, dass die Einstufung „gefährdet” oder „verletzlich” aufgehoben wird, bis eine neue Zustandsbewertung von Macaca fascicularis von wirklich unabhängigen Wissenschaftlern durchgeführt wird, die nicht in die Lobbyarbeit für die Zielart eingebunden sind.

Die Einreichung der erweiterten Petition des NABR leitet ein formelles Verfahren mit dem IUCN-Standards- und Petitionsausschuss ein, um die verfügbaren wissenschaftlichen Informationen über den Status der Art gemäß den IUCN-Protokollen zu überprüfen.

Die Langschwanzmakaken sind die am häufigsten verwendete Nicht-Nagetierart für die Entwicklung von Arzneimitteln sowie für die Prüfung der Sicherheit und Wirksamkeit von Arzneimitteln. Sie werden auch in der Krebsforschung, der Immunologie, der regenerativen Medizin und der Erforschung genetischer Krankheiten in großem Umfang eingesetzt.

Es ist wichtig zu erwähnen, dass Langschwanzmakaken in vielen Ländern und Regionen wie Hongkong, Indonesien, Mauritius, Papua-Neuguinea und Thailand als invasive Art gelten. Asiatische und afrikanische Länder züchten seit Jahrzehnten spezielle krankheitsfreie Langschwanzmakaken und exportieren sie in die Vereinigten Staaten und andere Länder für die biomedizinische Forschung in Labors.

Die NABR-Petition und der im American Journal of Primatology veröffentlichte Artikel zeigen, dass Langschwanzmakaken weder bedroht noch gefährdet sind, sondern vielmehr eine hochgradig invasive Art, die in den meisten Ländern, in denen sie leben, gut gedeiht.

Die Nationale Vereinigung für Biomedizinische Forschung (NABR) wurde 1979 gegründet und setzt sich für eine vernünftige öffentliche Politik für den humanen Einsatz von Tieren in der biomedizinischen Forschung, Ausbildung und Prüfung ein. Mehr als 340 Universitäten, medizinische und veterinärmedizinische Fakultäten, Lehrkrankenhäuser, pharmazeutische und biotechnologische Unternehmen, Patientengruppen sowie akademische und berufsständische Gesellschaften sind Mitglieder der NABR.

Abschließend betont die NABR die Notwendigkeit einer objektiven Prüfung der Einstufung des Langschwanzmakaken durch die IUCN, um die Verfügbarkeit fundierter wissenschaftlicher Informationen sicherzustellen.

Land/Region Einstufung des Langschwanzmakaken
Hongkong Invasive Art
Indonesien Invasive Art
Mauritius Invasive Art
Papua-Neuguinea Invasive Art
Thailand Invasive Art


Quelle: National Association for Biomedical Research / ots

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Martin Schneider

Mit einem beeindruckenden Portfolio, das mehr als zwei Jahrzehnte Berufserfahrung umfasst, ist unser Redakteur und Journalist ein fester Bestandteil der deutschen Medienlandschaft. Als langjähriger Bewohner Deutschlands bringt er sowohl lokale als auch nationale Perspektiven in seine Artikel ein. Er hat sich auf Themen wie Politik, Gesellschaft und Kultur spezialisiert und ist bekannt für seine tiefgründigen Analysen und gut recherchierten Berichte.

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