Raus auf die Straße! Deine Präsenz macht den Unterschied! Wir stehen hinter Euch!

ChinaFernsehenHandelMedienMedien / KulturPolitikStreamingTV-AusblickWirtschaft

Neue Belege: BASF in chinesischem Unterdrückungssystem verwickelt – ZDF und SPIEGEL decken auf

In einer gemeinsamen Recherche des ZDF-Magazins “frontal” und des SPIEGEL wurde festgestellt, dass das chinesische Unternehmen Xinjiang Markor Chemical Industry, an dem der deutsche Chemiekonzern BASF beteiligt ist, direkt in das Unterdrückungssystem gegen die muslimische Minderheit der Uiguren verwickelt ist. Mitarbeiter des Joint Ventures waren an einer Kontroll- und Unterdrückungskampagne von Parteikadern in der Provinz Xinjiang beteiligt, die Hausbesuche bei uigurischen Familien durchführten und Informationen an staatliche Behörden weitergaben. Diese Informationen führten später zur Inhaftierung von Hunderttausenden Uiguren in Umerziehungslagern und Gefängnissen.

Die Aktivitäten der Markor-Mitarbeiter sind auf der Website und in Berichten zur gesellschaftlichen Unternehmensverantwortung dokumentiert. BASF betont, dass sie die Menschenrechte achten und bisher keine Kenntnis von den genannten Markor-Berichten hatten. Das Unternehmen werde die Hinweise ernst nehmen und weiter untersuchen.

Die Rechercheergebnisse werden am Freitag, den 2. Februar 2024, in den aktuellen Nachrichtensendungen des ZDF sowie online auf ZDFheute.de veröffentlicht. Des Weiteren wird das ZDF-Politmagazin “frontal” am Dienstag, den 6. Februar 2024 über die Ergebnisse berichten.

Diese Recherche wirft ein Licht auf die Verstrickung internationaler Unternehmen in die Menschenrechtsverletzungen in China, insbesondere gegenüber der muslimischen Minderheit der Uiguren. Dies ist ein bedenklicher Aspekt in den Handelsbeziehungen zwischen Deutschland und China. Die lokalen Auswirkungen könnten sich in der öffentlichen Wahrnehmung von BASF und anderen deutschen Unternehmen mit Geschäftsinteressen in China zeigen.

Es ist wichtig, die Menschenrechtsverletzungen in Xinjiang im historischen Kontext zu betrachten. Die chinesische Regierung führt seit Jahren eine harte Politik gegenüber den Uiguren, was zu internationaler Besorgnis und Kritik geführt hat. Dieser neue Bericht zeigt, dass internationale Unternehmen in dieser Unterdrückung involviert sind.

Eine mögliche Tabelle könnte Informationen über die Geschäftsverbindungen deutscher Unternehmen mit chinesischen Partnern enthalten, um die Verflechtungen und Abhängigkeiten aufzuzeigen.

Es ist wichtig, dass Unternehmen wie BASF ihre Bemühungen zur Einhaltung der Menschenrechte verstärken und transparent über ihre Geschäftsaktivitäten in Ländern mit fragwürdigen Menschenrechtspraktiken berichten. Dies ist entscheidend, um die Glaubwürdigkeit und Reputation dieser Unternehmen zu wahren.



Quelle: ZDF / ots

Mehr anzeigen

Martin Schneider

Mit einem beeindruckenden Portfolio, das mehr als zwei Jahrzehnte Berufserfahrung umfasst, ist unser Redakteur und Journalist ein fester Bestandteil der deutschen Medienlandschaft. Als langjähriger Bewohner Deutschlands bringt er sowohl lokale als auch nationale Perspektiven in seine Artikel ein. Er hat sich auf Themen wie Politik, Gesellschaft und Kultur spezialisiert und ist bekannt für seine tiefgründigen Analysen und gut recherchierten Berichte.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert

Schaltfläche "Zurück zum Anfang"