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Niedriglohn in Deutschland sinkt auf 16% – 2,4 Millionen Beschäftigte erhalten Mindestlohn

Die neuesten Daten des Statistischen Bundesamts zeigen, dass der Anteil der Beschäftigten im Niedriglohnsektor in Deutschland von 19 % auf 16 % gesunken ist. Im Gastgewerbe war der Anteil der Niedriglohnbeschäftigten am höchsten, wobei gut die Hälfte aller Beschäftigten in diesem Bereich im Niedriglohnbereich tätig ist. Insgesamt erhielten 2,4 Millionen Beschäftigungsverhältnisse den gesetzlichen Mindestlohn von 12 Euro.

Diese Zahlen verdeutlichen eine positive Entwicklung, da der Anteil der Niedriglohnbeschäftigten in Deutschland zurückgegangen ist. Insbesondere die Erhöhung des Mindestlohns von 9,82 Euro auf 12,00 Euro zwischen Januar und Oktober 2022 hat dazu beigetragen. Es ist auch ermutigend zu sehen, dass der Anteil der Frauen im Niedriglohnsektor gesunken ist, was auf eine mögliche Verringerung geschlechtsspezifischer Lohnungleichheit hindeutet.

In der nachfolgenden Tabelle sind die Informationen zur Verteilung der Niedriglohnbeschäftigten nach Wirtschaftsbereichen dargestellt:

Wirtschaftsbereich Anteil Niedriglohnbeschäftigte
Gastgewerbe 51 %
Land-, Forst- und Fischereiwirtschaft 43 %
Kunst, Unterhaltung und Erholung 36 %
Öffentliche Verwaltung 4 %
Finanz- und Versicherungsbranche 6 %
Informations- und Kommunikationsbranche 7 %
Wasser, Abfallentsorgung und Beseitigung von Umweltverschmutzungen 7 %

Es ist wichtig zu betonen, dass die Auswertungen des Statistischen Bundesamts auf faktenbasierten Daten basieren und keine politische Ausrichtung haben. Die Entwicklung des Niedriglohnsektors in Deutschland ist ein bedeutsames Thema, das sowohl aus wirtschaftlicher als auch sozialer Perspektive betrachtet werden sollte.

Die genannten Zahlen sind Ergebnisse der Verdiensterhebungen 2022 und 2023 zum Berichtsmonat April. Die Statistik basiert auf Angaben von 58.000 Betrieben zu Verdiensten und Arbeitszeiten von abhängig Beschäftigten. Es ist zu beachten, dass Auszubildende bei dieser Analyse ausgeschlossen wurden, und die Definition des Niedriglohnsektors Beschäftigungsverhältnisse einschließt, die mit weniger als zwei Drittel des mittleren Bruttostundenverdienstes entlohnt werden.

Insgesamt zeigen die Daten des Statistischen Bundesamts eine positive Entwicklung im Kampf gegen Niedriglöhne in Deutschland, die weiterhin von Interesse und Diskussion in Politik und Gesellschaft bleibt.



Quelle: Statistisches Bundesamt / ots

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Martin Schneider

Mit einem beeindruckenden Portfolio, das mehr als zwei Jahrzehnte Berufserfahrung umfasst, ist unser Redakteur und Journalist ein fester Bestandteil der deutschen Medienlandschaft. Als langjähriger Bewohner Deutschlands bringt er sowohl lokale als auch nationale Perspektiven in seine Artikel ein. Er hat sich auf Themen wie Politik, Gesellschaft und Kultur spezialisiert und ist bekannt für seine tiefgründigen Analysen und gut recherchierten Berichte.

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