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Pflegeunternehmen vor Pleitewelle: Expertenanalyse zur Bewältigung des Fachkräftemangels

Pflegeunternehmen in ganz Deutschland stehen vor einer ernstzunehmenden Krise, die durch den offensichtlichen Fachkräftemangel in der Branche angetrieben wird. Das Kernproblem liegt darin, dass Betten in vielen Pflegeheimen unbesetzt bleiben – ein direktes Resultat des Mangels an qualifiziertem Personal. Max Grinda, ein anerkannter Experte in der Beratung von Pflegeunternehmen, betont die Dringlichkeit, nicht nur den Mangel zu bekämpfen, sondern auch die Arbeitsbedingungen in der Pflege zu verbessern.

Eine aktuelle Statistik von Pflegemarkt.com im Oktober 2023 zeigt, dass Pflegeunternehmen in ganz Deutschland von Insolvenzen und Schließungen betroffen sind. Im Vergleich zum Vorjahr stieg die Zahl der betroffenen Einrichtungen erheblich an. Der Arbeitgeberverband Pflege präsentierte zudem eine Deutschlandkarte des “Heimsterbens”, die eine Übersicht zu Insolvenzen und Schließungen in der Altenpflege veranschaulicht. Insgesamt sind über 800 Fälle von Angebotseinschränkungen, Insolvenzen und Schließungen in der Altenpflege dokumentiert.

Ein zentraler Faktor in der aktuellen Krise ist der Mangel an qualifiziertem Personal, aber auch die Sicherung der Liquidität und der Finanzierung sind entscheidende Herausforderungen. Die Politik, die Pflegekassen und die Sozialämter scheinen diesem Problem weitgehend gleichgültig gegenüberzustehen. Die Pflegekassen weigern sich, Preissteigerungen für Heime und Pflegedienste anzuerkennen, obwohl die Inflation überall spürbar ist.

Es ist nun an den Pflegeunternehmen, zielführende Strategien zur Bewältigung der aktuellen Krise zu entwickeln. Dies beinhaltet die Bündelung der Recruiting-Kosten, den Einsatz effizienter Recruiting-Tools, den Aufbau eines positiven Images nach außen und die Forderung nach Veränderungen in der Pflegebranche.

Eine mögliche Strategie, um Betten schnell wieder zu belegen und Kosten einzusparen, ist die schnelle Renovierung von Zimmern nach dem Ableben eines Patienten. Es ist auch wichtig, verschiedene Möglichkeiten in Kombination zu nutzen, um das volle Potenzial auszuschöpfen und bestmögliche Resultate zu erzielen.

Die Geschäftsführer von FM Recruiting, Max Grinda und Felix Hahnewald, haben sich auf die Mitarbeitergewinnung in der Pflege spezialisiert und stehen Pflegeunternehmen mit ihrem Fachwissen zur Seite. Sie betonen die Dringlichkeit, den Mangel an qualifiziertem Personal in der Pflegebranche zu bekämpfen und die Arbeitsbedingungen zu verbessern. Weitere Informationen unter: https://fm-recruiting.de/

Statistik: Pflegemarkt Deutschland Jahr Insolvenzen & Schließungen (Pflegeeinrichtungen) Insolvenzen & Schließungen (Pflegedienste)
2023 300 Pflegeunternehmen mit 22.000 Pflegeplätzen 210 Pflegedienste mit 10.500 Versorgungen
2022 74 Pflegeunternehmen

Die aktuelle Entwicklung in der Pflegebranche zeigt, dass dringender Handlungsbedarf besteht, um die Krise zu bewältigen. Durch gezielte Maßnahmen, wie die Bündelung von Recruiting-Kosten, die effiziente Nutzung von Recruiting-Tools und den Aufbau eines positiven Images nach außen, können Pflegeunternehmen dazu beitragen, die Situation zu verbessern.



Quelle: FM Consulting GmbH / ots

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Martin Schneider

Mit einem beeindruckenden Portfolio, das mehr als zwei Jahrzehnte Berufserfahrung umfasst, ist unser Redakteur und Journalist ein fester Bestandteil der deutschen Medienlandschaft. Als langjähriger Bewohner Deutschlands bringt er sowohl lokale als auch nationale Perspektiven in seine Artikel ein. Er hat sich auf Themen wie Politik, Gesellschaft und Kultur spezialisiert und ist bekannt für seine tiefgründigen Analysen und gut recherchierten Berichte.

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