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Trendbarometer Sustainable Finance: Bankkunden im Trüben – BearingPoint-Umfrage zeigt Informationsdefizit

Nachhaltigkeitsaspekte gehören inzwischen fest zur Gesamtbankstrategie von Finanzinstituten. Trotzdem sind viele Bankkunden immer noch im Unklaren darüber, ob ihre Hausbank auf ökologisch nachhaltige Produkte setzt. Das zeigt die aktuelle Umfrage der Management- und Technologieberatung BearingPoint zum Thema Nachhaltigkeit bei Geldanlagen. Über die Hälfte der befragten Deutschen (52 Prozent) weiß nicht, welche nachhaltigen Produkte ihre Hausbank führt. In Österreich sind es mit 47 Prozent knapp die Hälfte. Darüber hinaus haben 91 Prozent der Befragten in Deutschland und 90 Prozent in Österreich keinerlei Kenntnis über das Nachhaltigkeitsrating ihrer eigenen Bank.

Diese Informationslücke geht einher mit der Erwartung vieler Kunden, dass ihre Banken nachhaltige Geschäftspraktiken an den Tag legen. Trotzdem ist die Tendenz rückläufig, wobei eine nachhaltige Aufstellung und nachhaltiges Handeln der eigenen Bank immer noch eine wichtige Rolle spielt. Dennoch reicht Nachhaltigkeit allein nicht als Grund für einen Bankenwechsel aus. Trotz einer generellen Offenheit für nachhaltige Bankprodukte gibt die Mehrheit an, dass sie nur aufgrund eines nachhaltigeren Portfolios nicht zu einer anderen Bank wechseln würden. Dabei zählen Sicherheit, Rendite und Kosten weiterhin zu den maßgeblichen Faktoren bei der Geldanlage.

Interessanterweise bewertet jedoch mehr als zwei Drittel der Befragten, die von ihrer Hausbank eine Beratung zu nachhaltigen Finanzprodukten in Anspruch genommen haben, diese als positiv. Zudem stufen die informierten Kunden das Angebot ihrer Bank im Bereich ökologisch nachhaltiger Aktien, Anleihen und Fonds als “gut” ein.

Die Umfrage, durchgeführt von YouGov Deutschland im Auftrag von BearingPoint, ergab, dass die Daten auf einer repräsentativen Stichprobe basieren. Der globale Leiter Banking & Capital Markets bei BearingPoint, Dr. Robert Bosch, betonte, dass eine kompetente Beratung dazu beitragen kann, das Informationsdefizit zu beheben und die Glaubwürdigkeit nachhaltiger Finanzprodukte zu stärken. Dennoch allein reicht nachhaltiges Handeln nicht aus, um potenzielle Kunden zu einem Bankenwechsel zu bewegen. Weitere Informationen über BearingPoint sind auf ihrer Homepage oder ihrem LinkedIn-Profil verfügbar.

Tabelle mit Daten der Umfrage: Deutschland Österreich
Unklarheit über nachhaltige Produkte der Hausbank (%) 52 47
Keinerlei Kenntnis über das Nachhaltigkeitsrating der eigenen Bank (%) 91 90
Positive Bewertung der Beratung zu nachhaltigen Produkten (%) 68 70

Die Umfrage zeigt, dass das Thema Nachhaltigkeit bei Geldanlagen zwar an Bedeutung gewinnt, aber noch Verbesserungen in der Kommunikation und Angebotsgestaltung erforderlich sind. Trotz steigendem Interesse an nachhaltigen Finanzprodukten sind viele Kunden nach wie vor im Unklaren über die Nachhaltigkeitspraktiken ihrer Banken.



Quelle: BearingPoint GmbH / ots

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Martin Schneider

Mit einem beeindruckenden Portfolio, das mehr als zwei Jahrzehnte Berufserfahrung umfasst, ist unser Redakteur und Journalist ein fester Bestandteil der deutschen Medienlandschaft. Als langjähriger Bewohner Deutschlands bringt er sowohl lokale als auch nationale Perspektiven in seine Artikel ein. Er hat sich auf Themen wie Politik, Gesellschaft und Kultur spezialisiert und ist bekannt für seine tiefgründigen Analysen und gut recherchierten Berichte.

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