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TÜV-Umfrage: KI und Energieverbrauch – Europäischer AI Act und Nachhaltigkeit. Aktuelle Erkenntnisse und Standards

Die jüngste Umfrage des TÜV-Verbands hat ergeben, dass fast die Hälfte der Bundesbürger negative Auswirkungen der Technologie auf den Ressourcenverbrauch sieht, insbesondere im Kontext von Künstlicher Intelligenz (KI). Laut der repräsentativen Umfrage von Ipsos unter 1.000 Personen ab 16 Jahren glauben 47 Prozent, dass die Datenverarbeitung mit KI einen negativen Einfluss auf den Energiebedarf haben wird. Diese Besorgnis ist nicht unbegründet, da Wissenschaftler schätzen, dass der Energieverbrauch von KI bis zum Jahr 2027 erheblich ansteigen könnte, was zu einem erheblichen CO2-Fußabdruck führen würde.

Es ist wichtig zu beachten, dass der europäische AI Act Vorgaben zu nachhaltiger KI macht, und rechtliche Bestimmungen teilweise im kürzlich verabschiedeten Act verankert sind. Dies beinhaltet die Entwicklung von KI-spezifischen Standards für den Ressourcenverbrauch. Diese Regelungen treten jedoch erst im Jahr 2026 in Kraft.

Der TÜV-Verband betont auch die Notwendigkeit von Messmethoden und einheitlichen Standards, um den Energieverbrauch von KI zu ermitteln, sowie die Forderung nach mehr Transparenz seitens der Anbieter großer KI-Modelle. Patrick Gilroy, Referent für Künstliche Intelligenz und Bildung beim TÜV-Verband, weist darauf hin, dass die Technologie selbst zwar einen erheblichen CO2-Fußabdruck hat, aber in Bereichen wie der Klimaforschung auch einen positiven Beitrag leisten kann.

Um diese Themen weiter zu diskutieren, findet heute das TÜV Online-Meetup statt, bei dem die Nachhaltigkeit und Sicherheit von KI in Europa im Fokus stehen. Experten aus verschiedenen Bereichen, darunter Jörg Bienert, Vorstandsvorsitzender des KI-Bundesverbandes, und Tabea Rößner, MdB (Bündnis 90/Die Grünen), werden an der Veranstaltung teilnehmen.

Die Bedenken hinsichtlich des Ressourcenverbrauchs von KI und die Bemühungen, nachhaltige KI-Entwicklung voranzutreiben, sind in der aktuellen Diskussion über Digitalisierung und Technologie von großer Bedeutung. Es ist wichtig, dass die Entwicklung von KI im Einklang mit den Zielen der Nachhaltigkeit und des Umweltschutzes erfolgt. Hier können Forschungseinrichtungen sowie Prüf- und Normungseinrichtungen eine wichtige Rolle spielen.

Die folgende Tabelle gibt einen Überblick über die Ergebnisse der Umfrage des TÜV-Verbands:

Frage Ergebnis
Glauben Sie, dass die Datenverarbeitung mit KI negative Auswirkungen auf den Energiebedarf haben wird? 47% ja, 36% nein, 17% weiß nicht

Es ist wichtig, dass die Entwicklung von KI nicht nur sicher, sondern auch nachhaltig ist, um die positiven Potenziale dieser Technologie zu nutzen und negative Auswirkungen zu minimieren. Mit den bevorstehenden Vorgaben des europäischen AI Act und weiteren Diskussionen auf Veranstaltungen wie dem TÜV Online-Meetup wird ein wichtiger Schritt in diese Richtung getan.



Quelle: TÜV-Verband e. V. / ots

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Martin Schneider

Mit einem beeindruckenden Portfolio, das mehr als zwei Jahrzehnte Berufserfahrung umfasst, ist unser Redakteur und Journalist ein fester Bestandteil der deutschen Medienlandschaft. Als langjähriger Bewohner Deutschlands bringt er sowohl lokale als auch nationale Perspektiven in seine Artikel ein. Er hat sich auf Themen wie Politik, Gesellschaft und Kultur spezialisiert und ist bekannt für seine tiefgründigen Analysen und gut recherchierten Berichte.

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