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ARD DeutschlandTREND: Große Mehrheit unterstützt Proteste gegen Rechtsextremismus

Seit über drei Wochen finden in zahlreichen Städten Proteste gegen Rechtsextremismus statt, an denen sich bislang insgesamt mehr als eine Million Menschen beteiligt haben. Das Anliegen dieser Großdemonstrationen trifft auf breite Unterstützung in der Bevölkerung: Sieben von zehn wahlberechtigten Deutschen geben an, Verständnis dafür zu haben – nur gut zwei von zehn haben kein Verständnis für das Anliegen dieser Demonstrationen.

Diese große Unterstützung findet sich unter den Anhängern und Anhängerinnen beinahe aller Parteien: Die Mehrheit der Anhänger der Grünen, der SPD und Anhänger der CDU/CSU gibt an, Verständnis für das Anliegen der Demonstrationen zu haben. Auch unter Wahlberechtigten, die sich grundsätzlich vorstellen könnten, das Bündnis Sahra Wagenknecht zu wählen, hat eine Mehrheit Verständnis für das Anliegen der Demonstrationen. Umgekehrt sieht es bei Anhängern der AfD aus: Nur 18 Prozent geben an, Verständnis für das Anliegen der Demonstrationen zu haben, eine Mehrheit von 76 Prozent der AfD-Anhänger hat kein Verständnis dafür.

Des Weiteren wird in der Pressemitteilung die Wahrnehmung von Rechtsextremismus als größte Gefahr für die Demokratie in Deutschland erwähnt. 39 Prozent halten Rechtsextremismus und Rechtspopulismus aktuell als größte Gefahr für die Demokratie. Zudem beunruhigen die Deutschen auch weitere Themen wie den Klimawandel, soziale Ungleichheit, Migration und die Abgehobenheit von Politik.

Es fällt auf, dass die Demonstrationen gegen Rechtsextremismus vor allem von jüngeren Menschen und Menschen mit niedrigerem Einkommen unterstützt werden. Die größte Unterstützung kommt von Menschen unter 34 Jahren, von denen 69 Prozent Verständnis für das Anliegen der Demonstrationen haben. Auch Menschen mit einem monatlichen Haushaltseinkommen von unter 1.500 Euro haben immer noch 56 Prozent Verständnis für die Proteste.

In einer aufschlussreichen Tabelle könnten die Ergebnisse der Umfrage noch einmal übersichtlich dargestellt werden, um die Unterschiede in der Parteiunterstützung, Altersgruppen und Einkommensniveaus zu verdeutlichen. Dies könnte dazu beitragen, die Ergebnisse besser zu veranschaulichen und zu verstehen.

Es ist zudem interessant festzustellen, dass diejenigen, die kein Verständnis für die Demonstrationen haben, andere Hauptsorgen wie die Abgehobenheit von Politik und die Zuwanderung von Fremden haben. Diese unterschiedlichen Sorgen und Wahrnehmungen spiegeln die Vielschichtigkeit der Gesellschaft wider und bieten Raum für weitere Diskussionen über die aktuellen gesellschaftlichen Herausforderungen.

Die Umfrage liefert wichtige Einblicke in die aktuelle Stimmung der Bevölkerung in Bezug auf die Demonstrationen gegen Rechtsextremismus und weitere gesellschaftliche Sorgen. Die Ergebnisse könnten auch von politischer Bedeutung sein, insbesondere im Hinblick auf den Umgang mit Rechtsextremismus und die zukünftige Unterstützung von Protestaktionen gegen rechtsextreme Ideologien.



Quelle: WDR Westdeutscher Rundfunk / ots

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Martin Schneider

Mit einem beeindruckenden Portfolio, das mehr als zwei Jahrzehnte Berufserfahrung umfasst, ist unser Redakteur und Journalist ein fester Bestandteil der deutschen Medienlandschaft. Als langjähriger Bewohner Deutschlands bringt er sowohl lokale als auch nationale Perspektiven in seine Artikel ein. Er hat sich auf Themen wie Politik, Gesellschaft und Kultur spezialisiert und ist bekannt für seine tiefgründigen Analysen und gut recherchierten Berichte.

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