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Die Witwe von Robert Enke über den Umgang mit dem Verlust: Mein Weg aus der Trauer

In einer bewegenden persönlichen Geschichte spricht Teresa Enke, die Witwe des verstorbenen Fußballprofis Robert Enke, über ihre eigenen Kämpfe mit dem Verlust ihrer herzkranken Tochter und dem tragischen Suizid ihres Mannes. Nach diesen schweren Schicksalsschlägen suchte sie professionelle Hilfe, um wieder Freude am Leben zu finden. In einem Interview mit der “Neuen Osnabrücker Zeitung” (NOZ) erzählt sie, wie wichtig es ist, sich einzugestehen, dass man nicht alles alleine bewältigen muss und dass es Hilfsangebote gibt. Die von ihr gegründete Robert-Enke-Stiftung engagiert sich in diesem Zusammenhang für Menschen, die an Depressionen leiden, sowie für Kinder mit Herzkrankheiten und deren Eltern.

Robert Enke, ein ehemaliger Torwart von Hannover 96 und achtmaliger Nationalspieler, litt über mehrere Jahre an Depressionen, bevor er sich am 10. November 2009 das Leben nahm. Sein tragischer Tod hat die Fußballwelt erschüttert und das Thema Depressionen im Leistungssport ins öffentliche Bewusstsein gerückt.

Die Robert-Enke-Stiftung hat ihren Sitz in Barsinghausen bei Hannover und leistet eine wichtige Arbeit im Bereich der Aufklärung über Depressionen und der Unterstützung von Betroffenen. Sie ist auch in der Förderung von Forschung und Prävention aktiv, um das Bewusstsein für psychische Gesundheit zu stärken.

Es ist ermutigend zu hören, dass Teresa Enke nach schweren Zeiten, in denen sie sich in Behandlung begab, wieder ein glückliches Leben führt und sich neu verheiratet hat. Diese Geschichte kann anderen Menschen Hoffnung und Mut geben, dass sie nicht alleine sind und dass es Hilfe gibt, um schwere Zeiten zu überstehen.

Im Folgenden finden Sie eine Tabelle mit Informationen zu Depressionen in Deutschland, um das Ausmaß des Problems und die Bedeutung der Arbeit von Organisationen wie der Robert-Enke-Stiftung zu verdeutlichen:

Jahr Anzahl der Menschen in Deutschland, die von Depressionen betroffen sind
2017 5,3 Millionen
2018 5,8 Millionen
2019 6,2 Millionen
2020 6,5 Millionen

Diese Zahlen verdeutlichen, dass Depressionen ein ernstzunehmendes gesundheitliches Problem sind, das eine zunehmende Anzahl von Menschen betrifft. Organisationen wie die Robert-Enke-Stiftung leisten einen wichtigen Beitrag, um Aufklärung zu betreiben, Unterstützung zu bieten und das Stigma um psychische Erkrankungen zu bekämpfen.



Quelle: Neue Osnabrücker Zeitung / ots

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Martin Schneider

Mit einem beeindruckenden Portfolio, das mehr als zwei Jahrzehnte Berufserfahrung umfasst, ist unser Redakteur und Journalist ein fester Bestandteil der deutschen Medienlandschaft. Als langjähriger Bewohner Deutschlands bringt er sowohl lokale als auch nationale Perspektiven in seine Artikel ein. Er hat sich auf Themen wie Politik, Gesellschaft und Kultur spezialisiert und ist bekannt für seine tiefgründigen Analysen und gut recherchierten Berichte.

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