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Erderwärmung: EU-Klimawandeldienst meldet zwölf Monate über 1,5 Grad – Symbolischer Wert für Klimaabkommen

Die kürzlich veröffentlichten Daten des EU-Klimawandeldienstes Copernicus zeigen, dass die Erderwärmung erstmals zwölf Monate am Stück über 1,5 Grad lag. Dieser Wert ist die Obergrenze, um das Schlimmste im Hinblick auf den Klimawandel zu verhindern, wie im Pariser Klimaabkommen festgelegt. Obwohl die Daten aufgrund von Ausreißern wie der El-Niño-Animalie zu interpretieren sind, haben sie dennoch einen großen symbolischen Wert.

Es ist wichtig, sich an den Namensgeber des EU-Klimawandeldienstes zu erinnern: Kopernikus brachte uns im 16. Jahrhundert die bahnbrechende Erkenntnis, dass die Sonne im Zentrum des Universums steht und nicht die Erde. Diese wissenschaftliche Erkenntnis stieß damals auf massive Widerstände, ähnlich wie es heute noch Widerstände gegen einen notwendigen Wandel im Umgang mit fossilen Energien gibt.

Die jüngsten Daten und Naturkatastrophen geben uns einen Vorgeschmack darauf, was uns bevorsteht, wenn die 1,5-Grad-Marke langfristig überschritten wird. Es ist dringend erforderlich, dass Maßnahmen zur Bewältigung des Klimawandels umgesetzt werden, um die Folgen abzumildern.

Unabhängig von politischen Ansichten ist es wichtig, faktenbasierte Informationen in Bezug auf den Klimawandel zu betrachten. Im Folgenden finden Sie eine Tabelle, die die Entwicklung der globalen Durchschnittstemperatur über die letzten Jahrzehnte zeigt:

Jahr Durchschnittstemperatur (°C)
1980 0,28
1990 0,42
2000 0,59
2010 0,76
2020 0,98
2021 1,09

Diese Zahlen verdeutlichen den stetigen Anstieg der Durchschnittstemperatur und unterstreichen die Dringlichkeit von Maßnahmen zur Begrenzung des Klimawandels.

Es ist wichtig, dass die Entscheidungsträger und die Gesellschaft als Ganzes Maßnahmen ergreifen, um die Erderwärmung einzudämmen und die Folgen des Klimawandels zu bewältigen. Trotz unterschiedlicher politischer Ansichten ist der Klimawandel eine Realität, die globale Maßnahmen erfordert, um negative Auswirkungen zu minimieren.



Quelle: nd.DerTag / nd.DieWoche / ots

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Martin Schneider

Mit einem beeindruckenden Portfolio, das mehr als zwei Jahrzehnte Berufserfahrung umfasst, ist unser Redakteur und Journalist ein fester Bestandteil der deutschen Medienlandschaft. Als langjähriger Bewohner Deutschlands bringt er sowohl lokale als auch nationale Perspektiven in seine Artikel ein. Er hat sich auf Themen wie Politik, Gesellschaft und Kultur spezialisiert und ist bekannt für seine tiefgründigen Analysen und gut recherchierten Berichte.

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