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EU-Kommission veröffentlicht Carbon Management-Strategie – DUH warnt vor gefährlicher Scheinlösung

Kurz vor Veröffentlichung der Carbon Management-Strategie der Europäischen Union warnt die Deutsche Umwelthilfe (DUH) vor “Carbon Capture and Storage” (CCS) als gefährliche Scheinlösung zugunsten der fossilen Industrie. Laut einer aktuellen Studie des Center for International Environmental Law (CIEL) wird die Verpressung von CO2 im Meeresboden, insbesondere in der Nordsee, in einem noch nie dagewesenen Ausmaß vorangetrieben. Dabei ist die Wirksamkeit der Technik nicht bewiesen und auch die Kosten sind nicht absehbar. Vielmehr schadet CCS ohnehin gefährdeten Ökosystemen und ist daher keine Lösung für die Klimakrise. Die DUH fordert daher die massive Reduzierung von CO2 und den konsequenten Umstieg auf erneuerbare Energien.

Die Studie des Center for International Environmental Law (CIEL) zeigt die Risiken und Auswirkungen von “Carbon Capture and Storage” (CCS) auf, insbesondere im Bezug auf die Nordsee. Diese Technik zur Verpressung von CO2 im Meeresboden wird als Scheinlösung kritisiert, da ihre Wirksamkeit und Kosten nicht ausreichend bewiesen sind. Weiterhin wird betont, dass CCS den gefährdeten Ökosystemen, insbesondere in der Nordsee, erheblichen Schaden zufügen könnte. Es wird daher die Forderung nach einer massiven Reduzierung von CO2 und einem konsequenten Umstieg auf erneuerbare Energien ausgesprochen.

Die Geschichte von CCS ist geprägt von Fehlschlägen und gebrochenen Versprechen. Die Technologie wurde in der Vergangenheit kritisiert und es gibt weiterhin Bedenken hinsichtlich der Abscheidung, des Transports und der Verpressung von CO2 sowie der Einlagerung im Meeresboden. Die rechtlichen und politischen Rahmenbedingungen für CCS werden ebenfalls als problematisch dargestellt.

Eine Tabelle mit Informationen zu den potenziellen Auswirkungen von CCS auf die Nordsee könnte dabei helfen, den örtlichen Kontext und die möglichen Gefahren der Technologie zu verdeutlichen.

Insgesamt wird in der Pressemitteilung darauf hingewiesen, dass die Politik sich vermehrt auf CO2-Reduzierung, erneuerbare Energien und eine ressourcenschonende Kreislaufwirtschaft konzentrieren sollte, anstatt in die Entwicklung von CCS zu investieren.



Quelle: Deutsche Umwelthilfe e.V. / ots

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Martin Schneider

Mit einem beeindruckenden Portfolio, das mehr als zwei Jahrzehnte Berufserfahrung umfasst, ist unser Redakteur und Journalist ein fester Bestandteil der deutschen Medienlandschaft. Als langjähriger Bewohner Deutschlands bringt er sowohl lokale als auch nationale Perspektiven in seine Artikel ein. Er hat sich auf Themen wie Politik, Gesellschaft und Kultur spezialisiert und ist bekannt für seine tiefgründigen Analysen und gut recherchierten Berichte.

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