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Massive Kürzungen in der Entwicklungszusammenarbeit und humanitären Hilfe: NGOs kritisieren Budgetbeschluss 2024

In der aktuellen Pressemitteilung wird die massive Kürzung der Entwicklungszusammenarbeit und humanitären Hilfe im Bundeshaushalt 2024 kritisiert. Die beschlossenen Kürzungen für das Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) und das Auswärtige Amt (AA) treffen besonders hart. Der BMZ-Etat wird um 940 Millionen Euro auf 11,22 Milliarden Euro gesenkt, wobei die Krisenbewältigung und die humanitäre Hilfe besonders betroffen sind. Diese Kürzungen stehen im Widerspruch zu den im Koalitionsvertrag festgelegten Verpflichtungen zur Entwicklungszusammenarbeit. Das Ampel-Koalition hat sich von dem Ziel verabschiedet, mindestens 0,7 Prozent der Wirtschaftskraft in die Entwicklungszusammenarbeit zu investieren.

Die Kürzungen für humanitäre Hilfe und Entwicklungszusammenarbeit werden weltweit zu einer dramatischen Verschlechterung der Lebensgrundlagen von Millionen von Menschen führen, insbesondere in Krisenregionen. Laut UN-Angaben sind knapp 300 Millionen Menschen dieses Jahr auf humanitäre Hilfe angewiesen, was sich seit 2014 vervierfacht hat. Besonders vulnerable Gruppen, wie Mädchen und Frauen, sind stark von den Kürzungen betroffen.

In einem gemeinsamen Appell an die Bundesregierung fordern zehn humanitäre und entwicklungspolitische Organisationen eine ausreichende und stabile Finanzierung für humanitäre Hilfe und Entwicklungszusammenarbeit weltweit. Die organisatorischen Unterschriften sind ebenfalls in der Pressemitteilung enthalten.

Die Tabelle unten gibt einen Überblick über die betroffenen Organisationen und deren Kontaktpersonen. Save the Children, eine der unterzeichnenden Organisationen, wird als Beispiel für ihre Arbeit in der Entwicklungszusammenarbeit und humanitären Hilfe hervorgehoben. Die Organisation wurde 1919 gegründet und setzt sich in rund 120 Ländern für Kinder in Kriegen, Konflikten und Katastrophen ein.

Organisation Kontaktperson Kontakt
Aktion gegen den Hunger Vassilios Saroglou presse@aktiongegendenhunger.de
Deutsche Stiftung Weltbevölkerung Nicole Langenbach presse@dsw.org
Global Citizen Caroline Head media@globalcitizen.org
International Rescue Committee (IRC) Deutschland Alexandra Janecek presse@rescue.org
NRC Deutschland Martin Suvatne presse@nrc-hilft.de
ONE Deutschland Scherwin Saedi scherwin.saedi@one.org
Oxfam Deutschland e.V. Sandra Dworack sdworack@oxfam.de
Plan International Deutschland Sascha Balasko presse@plan.de
Save the Children Silke Zorn presse@savethechildren.de
terre des hommes Christian Ramm presse@tdh.de

Die massive Kürzung der Entwicklungszusammenarbeit und humanitären Hilfe im Bundeshaushalt 2024 hat weltweit dramatische Auswirkungen und wird das Leben von Millionen von Menschen beeinträchtigen. Daher ist es wichtig, dass die Bundesregierung ausreichende und stabile Finanzierung für diese Bereiche sicherstellt, um die vielfältigen globalen Herausforderungen, wie den Klimawandel und den Anstieg an bewaffneten Konflikten, zu bewältigen. Die unterzeichnenden Organisationen haben einen klaren Appell an die Bundesregierung gerichtet, um auf die Bedeutung dieser Finanzierung hinzuweisen.



Quelle: Save the Children Deutschland e.V. / ots

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Martin Schneider

Mit einem beeindruckenden Portfolio, das mehr als zwei Jahrzehnte Berufserfahrung umfasst, ist unser Redakteur und Journalist ein fester Bestandteil der deutschen Medienlandschaft. Als langjähriger Bewohner Deutschlands bringt er sowohl lokale als auch nationale Perspektiven in seine Artikel ein. Er hat sich auf Themen wie Politik, Gesellschaft und Kultur spezialisiert und ist bekannt für seine tiefgründigen Analysen und gut recherchierten Berichte.

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