Grant-Leon Ranos hat heute den Wechsel zum 1. FC Kaiserslautern auf Leihbasis bis zum Ende der aktuellen Saison vollzogen. „Sky“ hatte zuvor über den bevorstehenden Transfer des jungen Talents von Borussia Mönchengladbach berichtet. Der 21-Jährige, der einen Vertrag bis 2027 bei Gladbach besitzt, war in dieser Saison für die Profimannschaft wenig zum Einsatz gekommen und stand nur 18 Minuten auf dem Platz.
Der Leihtransfer beinhaltet keine Kaufoption, was bedeutet, dass Ranos im Sommer zu seinem Stammverein zurückkehren könnte. Laut OneFootball wurde die Einigung zwischen den beiden Vereinen zügig erzielt. Kaiserslautern hatte offenbar mehrere Konkurrenten aus der 2. Bundesliga, konnte sich jedoch erfolgreich um den Spieler bemühen.
Ranos‘ Entwicklung im Fokus
In seiner ersten Saison bei Borussia Mönchengladbach bestritt Ranos zehn Spiele, in denen er ein Tor erzielte und eine Vorlage gab. In der laufenden Bundesliga-Saison sind seine Einsätze jedoch stark limitiert gewesen. Die beiden Kurzeinsätze, die er hatte, fanden in der Schlussphase der Spiele gegen Augsburg und Wolfsburg statt, ohne dass er dabei aktiv in den Spielverlauf eingreifen konnte.
Die Geschäftsführung von Borussia Mönchengladbach, vertreten durch Roland Virkus, sieht die Leihe als notwendig an. Virkus betont die Wichtigkeit von Spielpraxis für Ranos, um sich weiterzuentwickeln. Dies wurde auch von Ranos selbst bestätigt, der unterstreicht, dass er regelmäßige Einsatzzeiten für seine sportliche Karriere nutzen möchte.
Positives Feedback aus Kaiserslautern
Die Verantwortlichen des 1. FC Kaiserslautern zeigen sich optimistisch über den Neuzugang. Geschäftsführer Thomas Hengen hebt Ranos‘ Talent und seine Flexibilität in der Offensive hervor. Bei den Lauterern trifft Ranos auf eine angespannte Wettbewerbssituation im Angriff, wo Spieler wie Daniel Hanslik, Ragnar Ache und Jannik Mause um Spielzeit kämpfen. Ache ist der beste Torschütze des Teams mit neun Treffern.
Ranos selbst äußert sich ebenfalls optimistisch und freut sich auf die Herausforderung in Kaiserslautern. Seine bisherige Bilanz in der Regionalliga West, wo er in vier Spielen für die U23 von Borussia Mönchengladbach drei Tore und zwei Vorlagen erzielte, deutet an, dass er über das Potenzial verfügt, auch in der 2. Bundesliga einen Unterschied machen zu können.
Er könnte eine wichtige Rolle im System von FCK-Trainer Hengen spielen und zur Verbesserung der Offensivkraft des Teams beitragen, das in der bisherigen Saison 327 Einsätze und fünf Tore aus Leihspielern generierte, wie transfermarkt.de berichtet.